| Tagebuch | |
| 21. Dezember 2007 | Der 6. Geburtstag! Nachdem am Mittag der letzte Kindergarten-Vormittag vor den Weihnachtsferien zu Ende ging, wurde am Nachmittag gefeiert, Kerzen ausgeblasen und Kuchen gegessen. |
| 19. November 2007 | Zwar haben die Jungs erst übermorgen Geburtstag, aber das Kinder-Geburtstagsfest findet schon heute statt. Janic, Michel und Luca wollten vier Jungs einladen und einen reinen "Männergeburtstag" feiern. |
| 9. Dezember 2007 | Zusammen mit den Cousins Noah und Nils besuchen wir in Ins das Puppentheater. Das Stück "Oje du Fröhliche" handelt von einem frechen Weihnachtselfen, einem quirligen und einem zurückhaltenden Weihnachtsengel und einer kleinen verfressenen Maus. Jung und alt ist begeistert von der lustigen Vorführung. |
| 6. Dezember 2007 | Der Chlousertag steht im Kindergarten ganz im Zeichen des Samichlouses, welcher die Kinder schon seit Wochen mit Briefen und Aufgaben beschäftigt hat. Über den Besuch des Chlouses freuen sich Janic, Michel und Luca sehr. |
| 4. Dezember 2007 | Mama trifft sich mit der für die Schule Siselen zuständige Logopädin. Janic, Michel und Luca können den "R" und das "SCH" noch nicht klar aussprechen. Die Logopädin meint, dass eine Behandlung der Jungs im Moment noch nicht nötig ist. Sie gibt jedoch Übungsblätter mit nach Hause, damit wir konkrete Übungen selber machen können. |
| 30. November 2007 | In Siselen findet der neu organisierte Weihnachtsmarkt statt. Es gilt eine stattliche Anzahl Verkaufsstände zu besichtigen, viele bekannte Gesichter zu sehen und möglichst alles durcheinander zu essen und zu probieren. |
| 19. bis 24. November 2007 | Alle zwei Jahre findet das von der Schule Siselen organisierte Kerzenziehen statt. Dieses Jahr dürfen Janic, Michel und Luca mit dem Kindergarten und mit Mama selber Kerzen ziehen. Erstaunlicherweise wird die Arbeit mit grosser Geduld und Spass gemacht. Es entstehen tolle Kerzen, welche die Jungs am liebsten sofort anzünden würden. |
| 8. November 2007 | Der alljährliche Laternenumzug im Kindergarten findet statt. Dieses Jahr haben die Kinder ganz besonders schöne Laternen gebastelt und marschieren auch stolz damit durchs Dorf. |
| 1. November 2007 | Waldmorgen im Kindergarten. Etwa einmal im Monat verbringen die Jungs mit dem Kindergarten einen Vormittag im Wald. Ausgerüstet mit wettertauglicher Kleidung, warmem Tee und grossem Picknick im Rucksack marschieren die Kinder in den Wald um zu spielen, zu entdecken, Feuer zu machen und zu klettern. Für Mama als Drillingsmutter bedeutet das zwar jedesmal zwei Trommeln Wäsche extra. Die glücklichen und ausgeglichenen Kinder entschädigen aber für alle Arbeit. |
| 18. Oktober 2007 | Die Schulherbstferien sind vorbei und der Kindergarten hat Anfangs Woche auch wieder begonnen. Heute beginnt auch wieder das Kinderturnen. Janic, Michel und Luca freuen sich schon auf das Winterhalbjahr, da sie sehr gerne ins KITU gehen. |
| 7. Oktober 2007 | Papa ist nochmals Götti geworden. Bei unserer befreundeten Familie in der Lenk hat es Nachwuchs gegeben und Papa darf heute in der Kirche Lenk seines Götti-Amtes walten. Der kleine Bub meistert die Taufe prima und wir verbringen einen lustigen und geselligen Tag im Berner Oberland. |
| 26. September 2007 | Seit vielen Jahren waren wir nie mehr im Zirkus Knie. Zusammen mit Grossmutti besuchen die Jungs und Mama die Vorstellung des Nationalzirkus in Biel. Nachdem der Schock über die teuren Eintrittsbillette verdaut war, geniessen wir die sehr guten und kurzweiligen Vorführungen, Kunststücke und Tiernummern. Der Zirkus war sein Geld wert! |
| 14. September 2007 | Es ist schon fast peinlich zu erzählen, dass wir unser Glück erneut bei einem Wettbewerb herausgefordert haben und einen Ausflug in den Europapark Rust gewonnen haben. Die Firma Mercedes-Benz verloste zur Einführung eines neuen Fahrzeugtyps Tagesausflüge mit einem ihrer neuen Fahrzeuge nach Rust. Am Vortag konnten wir also in der nahegelegenen Filiale einen Mercedes Viano abholen und erhielten dazu Eintritte in den Park und einige Werbegeschenke. Gut gelaunt fuhren wir also mit dem tollen Auto früh am Morgen los und verbrachten einen lustigen und abwechslungsreichen Tag in Rust. Der Besuch des Parks ausserhalb der Schulferien und an einem Werktag erwies sich als gute Wahl. Wie bei unserem ersten Besuch im letzten Jahr gab es nirgends grosse Wartezeiten und viele Bahnen konnten wir deshalb auf Wunsch der Jungs mehrmals fahren. Nach der Heimfahrt tauschten wir die Autos wieder und stellten fest, dass wir eigentlich auch mit unserem eigenen Auto sehr zufrieden sind. |
| 25. August bis 8. September 2007 | Bereits zum dritten Mal fahren wir ins Reka-Dorf "Golfo del Sole" nach Follonica in die Ferien. Follonica, ein eher hässlicher Küstenort im Süden der Toskana, erreicht man von uns aus in ca. 8 Fahrstunden. Für uns Grund genug, nach den guten Erfahrungen in den letzten zwei Jahren, die Reise wieder über zwei Tage zu planen und irgendwo zu übernachten. Irgendwo war dieses Jahr in Alessandria im Piemont, wo wir mitten in der Altstadt ein bezahlbares kleines Hotel fanden. Am nachfolgenden Morgen ging die Fahrt frisch gestärkt weiter. Unser Ziel war Pisa. Aufgrund von Büchern und Fernsehberichten kannten Janic, Michel und Luca den schiefen Turm von Pisa und fragten uns immer wieder Löcher in den Bauch, wieso der Turm schief sei, wo er stehe und ob man ihn besuchen kann. Nun war natürlich die Gelegenheit da, einen Abstecher nach Pisa zu machen, bevor es uns definitiv Richtung Toskana zog. Auch Mama und Papa waren schon gespannt auf Pisa und den Turm. Der erste Eindruck von Pisa war toll, nur den Turm zu finden, war ziemlich schwierig. Der Verkehr mörderisch, die Beschriftung lückenhaft und die Strassenkarte ungenügend.... Es hiess also, Nerven behalten, immer wieder anhalten und mit schlechten Italienischkenntnissen nachfragen. Nach einigen Irrfahrten, einigen strapazierten Nervensträngen und mit schon ziemlich quengelnden Kindern im Gepäck standen wir plötzlich dann doch noch auf dem überfüllten Parkplatz. Der langen Rede kurzer Sinn: Der Turm und die Kathedrale sind absolut sehenswert und interessant. Leider dürfen aber Kinder unter 10 Jahren nicht auf den Turm hinaufsteigen. Der riesengrosse Rummel, die vermutlich eine Million Souvenirstände, zwischen welchen die Touristen durchgeschleust werden und die teuren Eintrittspreise zum Turm, dem Museum und sogar zur Kathedrale hinterlassen aber beim Besuch einen bitteren Nachgeschmack. Den Jungs waren aber solche Details egal. Sie haben nun den Turm gesehen, gestaunt und bewundert. Basta! Mit diesen Eindrücken kamen wir gegen Abend im Golfo del Sole an. Von unseren letzten Besuchen kannten wir das Feriendorf schon. Das Bungolow direkt am Meer, die rauschenden Wellen und der wunderbare Blick auf Meer liessen uns aber erneut den Atem stocken. Einfach himmlisch. Die zwei Wochen verbrachten wir ohne grosse Pläne. Baden, faulenzen, Ausflüge, Sport, lesen, alles wurde nach dem Lust-Prinzip gemacht. Eine wunderbare Abwechslung zum druchorganisierten Alltag zu Hause. Leider gehen bekanntlich alle Ferien einmal zu Ende und so machten wir uns ebenfalls nach zwei Wochen wieder auf den Weg über die Alpen nach Hause. |
| 13. August | Tja, nach diesem Sommer, in welchem wir viel unterwegs waren, fängt nun das zweite Kindergarten-Jahr von Janic, Michel und Luca an. Da alle drei den Kindergarten sehr gerne besuchen, macht der Anfang keine Mühe. Im Gegenteil, die drei sind schon sehr gespannt auf die neuen Kinder und stolz, dass nun sie die "Grossen" sein werden. |
| 3. und 4. August 2007 | Vom Fernweh gepackt und um nach einer ziemich intensiven Arbeitsphase Papas, wieder einmal viel Familienzeit zusammen zu verbringen, wollen wir einen Ausflug ins Spieleland nach Ravensburg in Deutschland machen. Das Hotel ist gebucht, die Bahnverbindungen gesucht; aber leider spielt das Wetter nicht mit. Die Prognosen sind so schlecht, dass wir auf den Ausflug verzichten und nach einer Alternative suchen. Zum Glück können wir das Hotel spesenfrei annulieren. Im Süden wird gutes Wetter vorausgesagt, also fahren wir nach Leukerbad ins Wallis. Nach einem Kurzbesuch bei den Grosseltern, welche regelmässig dort Ferien machen, möchten wir schon lange wieder einmal hinfahren. Also packen wir Badehosen und Wanderschuhe ein und verbringen zwei tolle Tage mit Wandern, Baden und Bummeln in Leukerbad. |
| 31. Juli 2007 | Da Papa ein paar Tage Ferien hat, benutzen wir die Gelegenheit, um wieder einmal einen Ausflug in unserer schönen Wohngegend zu machen. Mit Rucksäcken bewaffnet, unseren Hund Luna an der Leine und wunderbarem Sonnenschein über unseren Köpfen reisen wir mit dem Zug nach Neuenburg und besteigen dort ein Kursschiff. Die Rundfahrt auf dem Neuenburgersee geniessen alle in vollen Zügen. Den Wind in den Haaren, die Wellen im Blick und eine kühle Glace in den Händen; wunderbar! Zurück in Neuenburg spazieren wir der Seepromenade entlang und machen uns gegen Abend wieder mit dem Zug auf den Heimweg. Fazit des Tages: Wieso in die Ferne schweifen, das Schöne liegt so nah.... |
| 28. und 29. Juli 2007 | Auf Wunsch der Buben, so bald wie möglich wieder zelten zu gehen, fahren wir für ein Wochenende in die Lenk im Berner Oberland, wo ein Familien-Open-Air mit Familiencamping stattfindet. Es wird ein Mix aus Konzerten für Kinder, Cirkus und vielen Aktivitäten. Direkt neben dem Konzertgelände werden die Zelte aufgestellt. Der Anlass ist familiär, die Musik toll und das Wetter spielt auch mit. Am Samstag abend finden wir auch Zeit unsere Freunde, welche in der Lenk wohnen, zu besuchen und mit ihnen ein feines Nachtessen zu geniessen. Die ganze Familie ist sich einig: Ein tolles Wochenende! |
| 7. und 8. Juli | Zusammen mit den Familien von Papas Schwester und Bruder fahren wir nach Saignelégier im Jura. Dort haben wir auf einem Campingplatz ein grosses Indianertipi gemietet. Wir wollen zusammen am Lagerfeuer sitzen, Indianergeschichten austauschen und dann im Tipi übernachten. Für die Jungs und ihre 5 Cousinen ein super Erlebnis. Das Tipi-Zelt ist riesengross, so dass wir 14 Indianer bequem Platz haben. Zum Nachtessen gibt es allerlei vom Grill und Risotto. Aufs Waschen und Duschen wird grösstenteils verzichtet und am Lagerfeuer werden allerhand Geschichten erzählt. Nach einer Runde Feuerwasser für die Erwachsenen werden Schlafsäcke ausgerollt, dem Lagerfeuer im Zelt noch ein grosser Holzvorrat zugefügt und mehr oder weniger gut geschlafen. Das kurze Gewitter gegen Morgen hat sich zum Glück zur Aufstehzeit schon verzogen, so dass wir alles trocken aufräumen und packen können. |
| 29. Juni 2007 | Die Kindergarten-Kinder dürfen bei der Schulschluss-Feier der Schule Siselen mithelfen. Sie dürfen Theather spielen, singen und sich verkleiden. |
| 20. Juni 2007 | Die reguläre Zahnarztuntersuchung steht an. Janic, Michel und Luca machen keine Probleme und lassen sich die Zähne anschauen und putzen. Mama ist riesig froh, dass diese "Übung" ohne Komplikationen über die Bühne geht. An Michels verunfallten Zähnen hat sich nichts geändert. Der eingedrückte Zahn ist immer noch in der gleichen Position und wird vermutlich bis zum Ausfallen auch so bleiben. |
| 15. Juni 2007 | Der dritte Cousin der Jungs, der kleine Tim, kommt zur Welt. |
| 24. Mai 2007 | Die Kindergarten-Reise führt die Kinder in das Eisenbahndepot nach Biel. Den Kindern wird in einer Führung die ganze Anlage und die Eisenbahnen gezeigt. Sie erhalten Prospekte und Bücher. Janic, Michel und Luca sind begeistert und erzählen noch lange davon. |
| 28. April 2007 | Der Kindergarten feiert dieses Jahr das 30-jährige Jubiläum seines Bestehens. Mama war bei der ersten Klasse vor 30 Jahren dabei, welche den Kindergarten eröffnen durfte. Nun können Janic, Michel und Luca 30 Jahre später dabei mithelfen, das Jubiläumsfest zu gestalten. Die Feier wird umrahmt von vielen Darbietungen der Kinder und einem feinen Risottoessen. |
| 1. April 2007 | Zusammen mit Freunden besuchen wir das Snowpenair auf der Kleinen Scheidegg im Berner Oberland. Das Snowpenair ist ein Open-Air-Konzert, welches auf der Kleinen Scheidegg inmitten einer herrlichen Bergwelt im Schnee stattfindet. Zu den Familienkonzerten am Sonntag pilgern wir also ins Berner Oberland und lassen uns bei herrlichem Wetter den Tag mit guter Musik und viel Sonne versüssen. |
| 29. März 2007 | Da wir nach der Geburt der Kinder eine Online-Kinderartikel-Börse im Internet eingerichtet haben, erhalten wir von der Zeitschrift Beobachter eine Anfrage, ob wir über unsere Erfahrungen mit Kinderartikel-Börsen Auskunft geben könnten. Für den geplanten Artikel war ebenfalls ein Foto geplant. Der angemeldete Fotograf erschien pünktlich. Er stellte seine professionelle Ausrüstung auf und Janic, Michel und Luca staunten Bauklötze, als sie plötzlich ins rechte Licht gerückt und fotografiert wurden. |
| März 2007 | Wir verbringen die zweite Märzwoche in Saas-Fee. Nach dem verunglückten Skischulversuch im letzten Jahr war für die Jungs klar: "Dieses Jahr keine Skischule!!". Wir Eltern mussten diesen Entscheid akzeptieren, obwohl wir der Meinung gewesen wären, dass der professionelle Skiunterricht für Skianfänger das Beste wäre. Da wir aber keine Lust darauf hatten, unsere Kinder dazu zu zwingen, entschlossen wir uns, mit viel Geduld und grossem Zeitaufwand selber den Jungs das Skifahren beizubringen. Nachdem wir drei Tage lang am Anfängerhügelchen erstaunliche Fortschritte gemacht hatten, wechselten wir zum Tellerlift an der Anfänger-Piste. Zu unserer grossen Freude hatten die Jungs grossen Spass und waren fast unermüdlich am üben. Am vierten Tag konnten sie bereits selber auf den Lift steigen. Es lief wie geschmiert. Wir Eltern wechselten uns mit der Aufsicht ab und genossen zwischendurch eine rasante Abfahrt. Die Woche flog nur so dahin und am letzten Ferientag wagten wir eine Gondelfahrt auf die Längfluh, um mit den Jungs die lange, schnurgerade und fast ebene Gletscherpiste oberhalb des Bergrestaurants zu befahren. Die Fahrt verlief prima, war aber ziemlich anstrengend und ermüdend. Mit der Gondel und vielen schönen Eindrücken in den Kinderköpfen gings zurück ins Tal. Das mit der Skischule hat ja noch Zeit bis nächstes Jahr.... |
| 9. Januar 2007 | Die Nachkontrolle von Michels Zähnen beim Zahnarzt ergibt nichts Neues. Der eingedrückte Eckzahn wird entweder ausfallen, eingedrückt bleiben oder sich wieder langsam seinen Weg in die Zahnreihe bahnen. Dem Schneidezahn geht es gut. Vermutlich wird er bis zum definitiven Ausfallen beim Milchzahn-Wechsel etwas schief bleiben. Wir sind unendlich froh, dass Michel bei diesem unglücklichen Fall buchstäblich mit einem blauen Auge davongekommen ist. |
| 21. - 25. Dezember 2006 | Alle Jahre wieder wird im Hause Scherer einige Tage durchgefestet. Geburtstag, Heiligabend und Weihnachten; alles schön der Reihe nach. Mit guter Organisation und heruntergeschraubten Ansprüchen an perfekt durchgestylte Einladungen, Essen, Kindergeburtstage usw. übersteht die ganze Familie die Tage gut. |
| 19. Dezember 2006 | Nachdem wir zum Glück bisher mit grösseren Unfällen verschont wurden, passiert nun doch etwas Schlimmes. Beim Toben mit Janic stolpert Michel und schlägt mit dem Gesicht auf einer Tischkante auf. Die ganze Gesichtshälfte schwillt stark an. Michel ist sehr tapfer; trotz dem blauen Auge und der stark geschwollenen Backe. Leider wurde beim Aufprall auch noch der obere Eckzahn schräg nach oben gedrückt und fast ganz im Zahnfleisch verschwunden. Auch der obere Schneidezahn sieht etwas schief aus. Der Zahnarzt kann leider nicht gross helfen. Ob der eingedrückte Zahn den Zwischenfall "überlebt", wird sich erst in einiger Zeit zeigen. Zum grossen Glück blieb das Auge verschont. |
| 9. November 2006 | Der alljährliche Laternenumzug ist das erste grosse Highlight seit Beginn des Kindergartens. Seit Tagen bastelten die Kinder Laternen und lernten Lieder. Der abendliche Rundgang durchs Dorf verläuft ohne Zwischenfälle. Keine brennenden Laternen oder Finger, keine verlorenen Kinder; überall nur leuchtende Kinderaugen und stolze Eltern. |
| 19. Oktober 2006 | Nach dem Mutter-Kind-Turnen in den letzten zwei Wintern, dürfen die Jungs nun ins KITU (Kinderturnen) "aufsteigen". Der vom Turnverein angebotene Kurs findet im Wintersemester statt und die Kinder dürfen erstmals ohne Eltern an einer Turnstunde mitmachen. Natürlich wurde das Thema im Kindergarten unter den Kindern bereits besprochen.... Deshalb freuten Janic, Michel und Luca sich sehr, nun selbständig den Kurs besuchen zu dürfen. |
| 29. September 2006 | Der Turnverein, bei welchem Mama Mitglied ist, hat bei einem Wettkampf einen Car inkl. Chauffeur für einen ganzen Tag gewonnen. Der Verein entschliesst sich, eine Fahrt nach Rust in den Europapark anzubieten. Etwas im Zweifel, ob wir unseren Kindern den anstrengenden Tag zumuten wollen, meldeten wir uns an. Wir stellten fest, dass es entgegen unseren Befürchtungen sehr viele Attraktionen für kleinere Kinder zu Entdecken gibt. Da an diesem Tag zum Glück sehr wenige Besucher im Park waren, konnten wir alles sehr geniessen und ausnützen. Für den Moment haben wir (Eltern) zwar genug von Karussels, Achterbahnen, Spielplätzen usw. Wir können uns aber gut vorstellen, wieder mal nach Rust zu fahren. |
| 20. September 2006 | Seit Bijous Tod ist die Stimmung gedrückt. Bijou fehlt an allen Ecken und Enden. Die ganze Familie inkl. Grosseltern ist sich einig, dass zu uns wieder ein Hund gehören sollte. Leider hat Bijous Züchterin in der Zwischenzeit aufgehört, Hunde zu züchten. Wir finden schliesslich eine andere Familie, welche seriös Hunde züchtet und holen unseren neuen Hund ab: Luna. Luna ist ebenfalls eine Labrador-Hündin. Aus unseren Erfahrungen mit Bijou wissen wir, dass die erste Zeit mit einem kleinen Hund sehr anstrengend ist. Um wieder einen treuen Wegbegleiter zu haben, nehmen wir aber alles in Kauf. |
| 19. September 2006 | In der letzten Nacht hatte Janic starke Ohrenschmerzen. Er hörte ein komisches "Rauschen" und hatte Schmerzen. Es ist zum Glück keine Mittelohren-Entzündung. |
| 10. bis 15. September 2006 | Endlich haben sich die regelmässigen Wettbewerbsteilnahmen von Mama einmal gelohnt. Bei einem vom St. Moritzer Hotelierverband zum 150-Jahre Jubiläum ausgeschriebenen Wettbewerb gewinnt die ganze Familie fünf Übernachtungen inkl. Halbpension in einem St. Moritzer Hotel. Zusätzlich fünf Tage freie Fahrt auf allen Bergbahnen, Bussen usw. im Engadin. Als die Gewinnbenachrichtigung eintraf, glaubten wir zunächst an einen Scherz haben uns aber dann unheimlich über die Gratis-Ferien gefreut. Als wir dann auch noch aussuchen durften, in welcher Woche wir ins Graubünden fahren wollten, realisierten wir erst den Glücksfall. Wir wohnten im Hotel Waldhaus am See, genossen jeden Abend ein 5-gängiges Menu und verbrachten die Tage mit Ausflügen, Wandern und Bergbahn-Fahren.... Dank gutem Wetter, gutgelaunten Kindern und der Tatsache, dass wir unser Portemonnai fast nie zu zücken brauchten, waren die Tage einfach wunderbar. Nach diesem Erlebnis wird Mama das Glück bei Wettbewerben sicher noch intensiver herausfordern. Leider wurde die Heimkehr von den Ferientagen von einem traurigen Vorfall überschattet. Unsere geliebte Laradorhündin Bijou ist nach unzähligen Untersuchungen und Behandlungen ihrer Epilepsieerkrankung erlegen. Die Unverträglichkeit eines Medikamentes führte zu Wasseransammlungen und schliesslich zu einem Organversagen. Die ganze Familie steht unter Schock. Bijou war ein aussergewöhnlich freundliches und liebes Familienmitglied. Damit wir ihn zuhause beerdigen können, lassen wir ihn kremieren. |
| 5. September 2006 | Im Kindergarten findet der alljährliche Herbstbummel statt. Für die Jungs ist es der erste Ausflug ohne Eltern. Es geht alles gut. Janic, Michel und Luca kommen zufrieden und müde wieder heim. |
| 25. August 2006 | Während der langen Wartezeit auf den Termin beim Hautarzt ist Janics "Wunde" am Rücken nun fast wieder zugewachsen. Trotzdem nehmen wir den Termin noch war und erfahren Erstaunliches: Janic ist ein sogenannter Atopiker. Atopiker sind Menschen, welche eine Bereitschaft oder eine erblich bedingte Veranlagung in sich tragen, auf Umwelteinflüsse allergisch zu reagieren. Insbesondere tragen Atopiker die Veranlagung für Nesselsucht, Heuschnupfen, Neurodermitis, Asthma usw. in sich. Das Risiko, eine dieser Erkrankungen zu bekommen, beträgt für Kinder, bei denen beide Eltern betroffen sind, 50 Prozent. Ist nur ein Elternteil betroffen, liegt das Risiko immer noch bei 30 Prozent. Kinder, bei denen beide Eltern allergiefrei sind, liegt das Erkrankungsrisiko nur bei etwa 15 Prozent. Nach nur einem kurzen Blick auf Mama stellt die Hautärztin fest, das Janic die Veranlagung von ihr geeerbt hat. Eigentlich möchte man seinen Kindern ja nur das Beste und sicher keine Krankheiten mit auf den Lebensweg geben. Die Hautärztin stellt aber klar, dass nur die Veranlagung vererbt wird, dass heisst aber auf keinen Fall, dass eine Krankheit ausbrechen muss. Hoffen wir das Beste. |
| 14. August 2006 | Der grosse Tag ist da! Kindergarten-Beginn. Janic, Michel und Luca freuen sich sehr, dass es nun endlich losgeht. Sie saugen alle neuen Erlebnisse und Informationen richtiggehend auf. Wir sind gespannt, was uns noch alles erwartet und ob die Jungs weiterhin gerne in den Kindergarten gehen werden. |
| 5. August 2006 | Papa hat Geburtstag. Anstatt wie üblich zu Hause zu feiern, erlauben sich Mama und Papa heute die Jungs bei den Grosseltern "abzugeben" und an das Rollings-Stones Konzert nach Dübendorf zu pilgern. Auch wenn man noch keine 30 Jahre Fan-Zeit für die Stones hinter sich hat, ist das Konzert ein unvergessliches Spektakel. Wir sehen sogar Eltern, welche ihre kleinen Kinder mitgenommen haben. Ob das sinnvoll ist, sei dahingestellt.... |
| Nacht vom 27. - 28. Juli 2006 | Nachdem unsere drei Buben nun bereits seit fast einem Jahr tagsüber keine Windeln mehr brauchen, machen wir uns langsam Gedanken, ob es nicht langsam an der Zeit wäre, auch nachts keine Windeln mehr zu benützen. Als erster macht Michel diesen Schritt. Er beschliesst selber, dass die Windeln nicht mehr nötig sind und schläft ohne ins Bett zu pinkeln die ganze Nacht durch. Bravo Michel! |
| 23. Juli 2006 | Auf unserer Ausflugs-Wunschliste steht schon lange das Schilthorn im Berner Oberland. Bisher kam immer etwas dazwischen oder das Wetter machte nicht mit. Einige Tausend Japaner haben bereits vor uns diese Reise gemacht, also wird es für uns auch langsam einmal Zeit... Janic, Michel und Luca finden die Bergfahrt mit der langen Gondel cool, Mama wird etwas schwindlig. Das Mittagessen, die Aussicht und das Gesamterlebnis sind Durchschnitt.... Aber nun können wir wenigstens erzählen, dass wir einmal oben waren..... Wir verbringen dann lieber etwas mehr Zeit bei einem Dorfspatziergang mit anschliessendem Glace-Essen in Mürren. Auf der Heimfahrt besuchen wir dann noch die nahen Trümmelbach-Fälle. Die zehn Gletscher- Wasserfälle im Berginnern, durch einen Tunnel-Lift zugänglich gemacht, sind ein berauschendes und donnerndes Erlebnis. |
| 15. Juli 2006 | Warum immer in die Ferne schweiffen? Mit einem befreundeten Ehepaar machen wir einen Ausflug auf die nahe St. Petersinsel im Bielersee. Wir bräteln unterwegs Cervelats über dem Feuer, schwimmen im See und machen als krönenden Abschluss eine Schifffahrt. Es bestätigt sich einmal mehr, dass unsere Wohngegend sehr viel Schönes zu bieten hat. |
| 7. Juli 2006 | Janics stichartige Wunde am Rücken ist immer noch nicht verheilt. Eigentlich haben wir gehofft, dass sich das Problem mit der vom Arzt verordneten Salbe und der Sonne und dem Salzwasser in den Ferien lösen wird. Der erneue Arztbesuch bringt leider keine Neuigkeiten. Wir müssen einen Termin bei der Hautärztin vereinbaren, welcher aber erst Ende August stattfinden wird. |
| 2. Juli 2006 | Einen Tag nach unserer Rückkehr aus Italien feiert Urgrosi Margrit seinen 95. Geburtstag. Zwar noch etwas müde von der Reise begrüssen wir die Gäste und verleben einen sehr schönen und geselligen Tag mit Freunden und Verwandten. |
| 17. Juni bis 1. Juli 2006 | Da es uns im letzten Jahr in unseren Ferien im kinderfreundlichen Reka-Feriendorf Golfo del Sole in der Toscana sehr gut gefallen hat, haben wir beschlossen dieses Jahr zwei Wochen dort zu verbringen. Die Entscheidung war gut. Für eine Woche lohnt sich die weite Fahrt fast nicht. Zudem erholt man sich in zwei Wochen viel besser. Wir geniessen die Auszeit am Meer in vollen Zügen. Unser Bungalow direkt am Strand ist zwar nicht sehr gross, aber der Ferienalltag spielt sich im Sommer ja sowieso fast ausschliesslich draussen ab. Wir baden, geniessen die Sonne und das italienische Essen und machen viele Ausflüge. Als Highlight machen wir einen Tagesausflug nach Elba. Mit der nahen Fähre, welche wir letztes Jahr nur vom Hafen aus gesehen haben, dauert die Überfahrt von Piombino nach Portoferraio auf Elba nur eine Stunde. Die kurze Schifffahrt auf dem riesigen Schiff ist für unsere Jungs ein grosses Erlebnis. Als wir am Abend wieder in unserem Feriendorf in Follonica ankommen, können Janic, Michel und Luca vor Aufregung über das Erlebte kaum einschlafen. |
| 12. Juni 2006 | Mama besucht mit Janic, Michel und Luca den Kindergarten. Um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie ab August alles läuft, dürfen sich die zukünftigen Kindergarten-Kinder bei einem Besuch alles ansehen. |
| 10. Juni 2006 | Das Spielgruppen-Jahr ist zu Ende. Heute findet im Wald ein Abschluss-Fest statt. Janic, Michel und Luca können nochmals mit allen Kindern, welche sie während der Spielgruppe kennengelernt haben, spielen und herumtoben. |
| 26. Mai 2006 | Der Kontrollbesuch beim Kinderarzt verläuft gut. Lucas Arm ist gut verheilt und kann wieder voll zum "Einsatz" kommen. |
| 20. Mai 2006 | Die ganze Familie macht einen Ausflug nach Zürich. Wir besuchen Mamas "alten" Schulfreund und Nachbarn Christian. Dieser wohnt, arbeitet und studiert in Zürich und wir haben schon lange geplant, ihn einmal zu besuchen. Wir fahren mit dem Zug und geniessen die Reise. Für die Kinder hat es sogar einen Spielwagon, was bei unseren Sprösslingen natürlich sehr ankommt. Die 58 Minuten, welche die Zugfahrt von Bern nach Zürich heute noch dauert, sind fast zu kurz für Pick-Nick, Spielen, Plaudern, aus dem Fenster schauen und den WC-Gang mit drei kleinen Kindern.... In Zürich trafen wir uns zurerst bei Christian zum Apéro und starteten danach zu einem Besuch im Zoo. Vor allem der Masoala Regenwald eine 11'000 m2 grosse Ökosystemhalle mit einigen Hundert Arten von Tieren und Pflanzen beeindruckt uns und die Jungs sehr. Nach einem feinen Nachtessen in der Stadt machen wir uns abends wieder auf den Weg zum Bahnhof um die Heimkehr anzutreten. Wie erwartet schlafen die Buben zuhause sofort ein. Ein schöner und geselliger Ausflug ist zu Ende. |
| 8. Mai 2006 | Beim Herumturnen auf unserem Hometrainer stürzte Luca gestern Sonntag. Noch den ganzen Sonntag schmerzte ihn danach das Handgelenk. Wir vermuten eine Verstauchung und machen kühlende Verbände. Heute Montag fahren wir sicherheitshalber zum Arzt und lassen den Arm röntgen. Unsere Vermutungen werden war: Luca hat sich das Handgelenk gebrochen. Zum Glück ist der Knochen nicht ganz durchtrennt, sondern nur (wie bei einem noch grünen Baumast) geknickt aber noch zusammenhängend. Er erhält eine Gipsschiene, welche er zwei Wochen tragen muss. Luca ist sehr tapfer und jammert nie. Im Gegenteil, manchmal haben wir das Gefühl, dass er die grössere Aufmerksamkeit geniesst... |
| 12. April 2006 | Seit einiger Zeit hat Janic am Rücken eine insektenstich-artige Wunde, welche sich immer wieder entzündet und nicht heilt. Wir erhalten vom Arzt eine Salbe und hoffen, dass die juckende Wunde nun endlich heilt. |
| 27. März 2006 | Heute steht für die Jungs der erste Termin beim Zahnarzt auf dem Programm. Trotz Mama's Bedenken, ob es klug ist, mit allen dreien gemeinsam zum Zahnarzt zu gehen, verläuft der Besuch bestens. Jeder öffnet brav seinen Mund und lässt sich untersuchen. Mit den Zähnen ist alles in Ordnung und die Jungs freuen sich nach dem Termin auf das Bestechungsgeschenk, welches Mama zu Hause auf dem Küchentisch bereit gelegt hat..... |
| 21. März 2006 | Heute findet das Einschreiben im Kindergarten statt. Was im Januar noch in weiter Ferne war, kommt langsam näher. Wir erfahren, dass der erste Kindergarten-Tag am 14. August stattfindet. Da Janic, Michel und Luca die meisten Kinder ihres Alters bereits kennen, freuen sie sich schon sehr auf den ersten Tag. |
| 11. bis 18. März 2006 | Unsere Skiferien führen uns auch dieses Jahr wieder nach Saas-Fee. Nachdam wir wiederholt diskutiert haben, ob wir vielleicht einen anderen Ferienort wählen wollen, fiel die Wahl doch schlussendlich wieder auf Saas-Fee. Für uns stimmt im autofreien Gletscherdorf einfach alles. Das Auto bleibt im Parkhaus. Die Pisten und Bergbahnen beginnen direkt am Dorfrand und alles kann zu Fuss erreicht werden. Wegen der Höhe und den Pisten auf dem Allalingletscher kann immer Ski gefahren werden. Zudem ist das Angebot an Ferienwohnungen sehr gross und Kinder sind überall willkommen. Auch die Skischule liegt direkt beim Dorf, die Anlagen für die Kinder sind toll und das Angebot gross. Trotz eines kleinen Zweifels, ob die Jungs noch etwas zu jung sind, beschliessen wir, zu probieren, ob sie die Skischule besuchen wollen. Am ersten Tag, Montag, läuft eigentlich alles gut. Trotz keinerlei Vorkenntnissen "schlagen" sich die Jungs durch und wir beobachten aus einiger Distanz, dass es ihnen Spass zu machen scheint. Am Dienstag äussert Michel aber erste Bedenken, als wir verkünden, dass die Skischule auch heute stattfinden soll.... Wir beschliessen, nicht gleich aufzugeben und finden uns auch an diesem Morgen pünktlich beim Sammelplatz ein. Wir bleiben aber in der Nähe und merken bald, dass Michel und Janic plötzlich nicht mehr mitmachen und erschöpft am Boden sitzen. Am Mittwoch können wir die Jungs zwar noch motivieren, zum Sammelplatz zu marschieren. Leider werden aber nun Mitte Woche die Gruppen der Kinder neu zusammengestellt. Der gute Skilehrer, welcher die drei am Montag und Diestag immer wieder zum mitmachen motivieren konnte, wurde der Gruppe der fortgeschrittenen Kinder zugeteilt. Das war dann für Janic, Michel und Luca endgültig ein Grund, unter das Thema Skischule einen dicken Schlussstrich zu ziehen. Um ihnen die Freude am Skifahren nicht zu verderben, gaben wir also das Projekt Skischule auf und fuhren am Donnerstag und Freitag nur noch mit ihnen Ski, wenn sie Lust dazu hatten. Selbstverständlich waren die Skiferien trotzdem toll und die Woche in den Bergen hat uns allen gut getan. |
| 26. Februar 2006 | Mama und Papa nehmen am Skitag des Turnvereins teil. Da Grossmutti und Grossvati direkt nebenan wohnen, ist das Hüten kein Problem. Wir können uns den Tag beruhigt "frei" nehmen und wissen, dass die Jungs zuhause bestens betreut werden. |
| 3. Februar 2006 | Mamas Aquafit-Leiterin bietet einen Wasserplausch-Kurs für Kinder an. An vier Vormittagen können sich die Kinder im Wasser austoben, die Angst vor dem Wasser verlieren oder bereits Schwimmen lernen. Es stellt sich heraus, dass die Entscheidung, den Kurs zu besuchen, gut war. Nachdem die Angst vor tiefem Wasser bei unseren Jungs überwunden war, bewegten sie sich mit grosser Freude im Wasser. |
| 24. Januar 2006 | Die erste Informationsabend für die Einschulung im Kindergarten ab August findet statt. Da das Jahr erst begonnen hat, scheint uns der August noch sehr fern..... |
| 21. Dezember 2005 | Janic, Michel und Luca feiern ihren 4. Geburtstag. Wie jedes Jahr für die Buben und auch für uns Eltern ein spezieller Tag. |
| 13. Dezember 2005 | Janic und Michel sind erkältet und husten seit ein paar Tagen stark. Die letzte Nacht war unruhig. Der Husten liess die zwei nur schlecht schlafen. Nach Janic's Lungenentzündung im Frühling gehen wir lieber kein Risiko ein und besuchen den Arzt. Die Untersuchung ergibt zum Glück nur einen hartnäckigen Husten, welcher behandelt werden kann. Luca besucht deswegen am Vormittag alleine die Spielgruppe. |
| 25. November 2005 | Wir machen einen Ausflug nach Spiez zu Mamas Patenkind. Da das Wetter schlecht und die Strassen teils Schneebedeckt sind, entschliessen wir uns, den Besuch mit dem Zug zu machen. Die Jungs fahren zum ersten Mal mit einem zweistöckigen Zug. Die Begeisterung und das Staunen sind gross. Über dieses Ereignis wird noch wochenlang nach der Fahrt erzählt. |
| 11. November 2005 | Die Spielgruppe nimmt zum ersten Mal am Laternenumzug des Kindergartens und der Schule teil. Für Janic, Michel und Luca ein sehr schönes Ereignis, welches sie mit Stolz und grosser Freude erwarten. |
| 20. Oktober 2005 | Heute beginnt wieder das MUKI (Mutter-Kind-Turnen). Währenddem andere Mütter mit einem Kind oder als Steigerung noch mit einem Geschwister eintreffen, müssen und wollen wir das Turnen auch jedem von unseren Buben ermöglichen. Mit Organisation geht auch das. |
| 7. Oktober 2005 | Nachdem Mama einst im Wartezimmer des Zahnarztes gelesen hat, dass man kleine Kinder doch einfach zum Zahnarzt mitnehmen soll, wenn man selber zur Kontrolle muss, darf Michel heute mit zur Dentalhygienikerin. Dieser alle drei Jungs auf einmal zuzumuten, getrauen wir uns nicht so fährt vorerst nur Michel mit. Nachdem er sich die Zahn-Reinigungsprozedur bei Mama sehr genau angesehen hat, beginnt er sich zu langweilen. Der Action-Faktor, die Mama etwa eine halbe Stunden mit offenem Mund liegen zu sehen, ist wohl gleich Null... Leider schaffen wir es auch mit vereinten Kräften und zahlreichen Versprechungen nicht, dass Michel anschliessend den Mund aufmacht, damit die Dentalhygienikerin einen Blick hineinwerfen kann. Deshalb wird für nächstes Jahr ein Termin vereinbart, bei welchem sich die nette Dame gleich mit allen dreien "beschäftien" will. Einige schlaflose Nächte sind der Mama vor diesem Termin wohl sicher... |
| 28. August 2005 | Fast die ganze Ferienwoche verbrachten unsere Buben ohne Windeln. Da das meistgetragene Kleidungsstück die Badehose war, stellte sich die Frage nach einer Windel bei den Jungs gar nicht. Am Sonntag morgen nach unserer Ankunft zuhause beschliessen wir, es einfach auszuprobieren und die Windeln tagsüber ganz wegzulassen. Abgesehen von einigen kleineren "Unfällen", in welche vor allem Michel verwickelt war, klappte das zu unserem grossen Erstaunen und zugegebenermassen zu unserer Erleichterung alles sofort bestens. Luca wird innert kürzester Zeit zum erfahrenen WC-Gänger. Janic wartet zwar mit dem "grossen Geschäft", bis er abends die Windeln trägt, tagsüber meldet er aber ohne zu zögern, wenn er pinkeln muss. Das regelmässige Pinkeln aufs WC ist zwar auch für Michel kein Problem. Allerdings gibt es für ihn noch Momente, wo sich die Blase (..und der Darm) so schnell melden, dass er nach eigenen Aussagen keine Zeit mehr hat, "irgendwo" ein WC zu suchen... Er wird noch etwas Zeit und Geduld brauchen, bis er alles selber im Griff hat. |
| 20. - 27. August 2005 | Wir verbringen wundervolle Ferien in der Toskana. Die schweizerische Reisekasse REKA betreibt in Follonica, Italien ein kinderfreundliches Feriendorf direkt am Meer. Die Leitung des Feriendorfes ist in schweizer Hand. Die Restaurants und der Lebensmittelladen werden jedoch von Italienern geführt. Dies ergibt eine gute und angenehme Mischung. Die Ferien sind für Janic, Michel und Luca ein grosses Ereignis. Zum ersten Mal sehen sie das Meer, ein anderes Land und verleben eine lange Autofahrt. Die Lage unseres gemieteten Bungalows direkt am Meer ist traumhaft und praktisch. Um unsere Kinder Sonne und Meer in vollen Zügen geniessen zu lassen, verzichten wir auf das Animationsangebot im Feriendorf. Am Abend mischen wir uns aber fast immer unter die anderen Gäste und lassen den Tag auf der Dorf-Piazza mit einem grossen Gelati ausklingen. Natürlich ist die Woche viel zu kurz, um sich gut zu erholen und alles Geplante zu erleben. Wir entschliessen uns deshalb kurz nach den Ferien, nächstes Jahr für zwei Wochen nach Follonica zu fahren. |
| 16. August 2005 | Heute findet der erste Spielgruppen-Vormittag statt. Janic, Michel und Luca freuen sich zwar darauf, können sich jedoch unter dem Begriff nicht so viel vorstellen. Luca und Michel sind sofort mit Spielen und den anderen Kindern beschäftigt. Janic, welcher zur Zeit eine ausgesprochene Mama-Phase durchmacht, kann sich jedoch nur sehr schwer und mit Tränen trennen. Mama bleibt deshalb noch eine längere Zeit zur Beruhigung im Spielgruppen-Raum. Es wird sich herausstellen, dass die Trennung von Mama nach einer Eingewöhnungsphase und nachdem die Jungs wissen, wie "der Laden läuft" überhaupt kein Problem mehr sein wird. Ohne schlechtes Gewissen und mit der Gewissheit, dass Janic, Michel und Luca für zwei Stunden sehr gut aufgehoben sind, kann sich Mama zukünftig auf den Heimweg machen. |
| 12. August 2005 | Ein Besuch beim Kinderarzt steht an. Es haben sich einige offene Fragen angesammelt, welche alle mit dem Kinderarzt geklärt werden können. Vor allem möchten wir jedoch mit einem Allergie-Test abklären, ob Janic gegen Insektenstiche allergisch ist. Gerade diesen Sommer haben wir vermehrt beobachtet, dass vor allem Janic trotz Schutz von Mücken gestochen wird. Nach dem Stich schwillt die Haut jeweils stark an und wird steinhart. In einer Nacht anfangs August wird Janic von einer Mücke mehrmals in den Kopf gestochen. Während mehreren Tagen hat er geschwollene Augen, Backen und Stirn. Leider hilft nur noch Kortison-Salbe, um der Schwellung und dem Juckreiz zu trotzen. Dieses Ereignis veranlasst uns zur Sorge, dass ein Stich von einer Biene noch viel schlimmer ausgehen könnte. Der Kinderarzt informiert uns, ein Allergie-Test erst nach dem erstmaligen Stich einer Biene möglich ist. Es gebe ausserdem Kinder, wie Janic, die etwa bis ins Schulalter auf Mückenstiche so extrem reagieren. Konkret konnten wir also leider nichts herausfinden. |
| Juni 2005 | An den ersten heissen Tagen beginnen wir damit, vom leichten Tenu zu profitieren und ab und zu die Windeln wegzulassen. Wir haben zwar schon lange damit begonnen, vor allem abends vor dem Pjiama anziehen, noch aufs WC zu gehen. Aber ganz ohne Windeln klappte es bisher noch nicht. Da wir unsere Kinder nicht drängen wollen, hoffen wir nun auf diesen Sommer, damit das Trocken werden endlich klappt. Vor allem Luca verkündet jeden Morgen, ob er Windeln anziehen möchte oder nicht.... Langsam entwickelt sich die Sache. |
| 16. Juni 2005 | In Siselen wird ab Herbst eine Spielgruppe eröffnet. Wir hatten bisher dieses Angebot noch nicht und freuen uns jetzt darauf, es zu nutzen. Heute findet ein Schnupper-Vormittag statt, bei dem sich die Kinder beschnuppern können. Janic, Michel und Luca werden ab Herbst am Dienstag vormittag von 09.00 - 11.00 Uhr in der Spielgruppe sein. Wir hoffen, dass sie davon profitieren, auch andere Spielkameraden zu finden und sich nicht nur mit den eigenen Brüdern zu beschäftigen. |
| Mai/Juni 2005 | Janic, Michel und Luca schlafen nach dem Mittag nicht mehr regelmässig. Oft liegen sie 10 Minuten im Bett um dann wieder aufzustehen und zu verkünden: Wir sind nicht müde! Wenn die Sache so läuft, drängen wir die Jungs nicht, im Bett zu bleiben. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass alle drei nun in der Lage sind, selber zu wissen, ob sie müde sind oder nicht. Normalerweise "halten" sie dann auch bis am Abend problemlos "durch". Der Nachteil ist zwar, dass die ruhige Mittagsstunde für die Mama entfällt, aber dafür die Nachtruhe erheblich früher beginnt.... Am 8. Juni schlafen alle drei nach dem Mittag. Das sollte für ganze 3 Wochen das letzte Mal sein. Wir haben uns bereits darauf eingestellt, da beginnt die grosse Hitze und plötzlich Ende Juni wird ab und zu wieder ein Schläfchen nötig. Nun nehmen wir einfach jeden Tag wie er kommt. Wenn wir irgend etwas geplant haben, verzichten wir auf jeden Fall auf den Mittagsschlaf. Ansonsten entscheiden wir meistens erst nach dem Mittag, ob es "nötig" ist oder nicht. Der grosse Nachteil ist dann aber, dass am Abend erst sehr spät Ruhe eintritt. |
| 20. Mai 2005 | Schon den ganzen Winter haben wir uns mit der Frage beschäftigt, im Frühling einige Kaninchen zu adoptieren. Da wir eine tierliebende Familie sind, stand der Entschluss bald fest. Anfang Frühling beschäftigte sich Papa mit den Bauplänen für das neue Zwei-Zimmer-Kaninchen-Haus und erstellte danach eine stolze Holzhütte mit allem Drum und Dran. Bei einer befreundeten Drillingsfamilie hatte sich zahlreicher Kaninchennachwuchs eingestellt. Also liegt es nahe, dass wir heute dort drei kleine Kaninchen abholen können. Zwar entschieden wir uns dazu, drei Weibchen zu haben. Die Geschlechts-Bestimmungs-Künste unseres Grossvatis beschieden uns aber schliesslich drei Männchen. Das merkten wir aber erst, als wir nach einigen nicht ganz jugendfreien Aktivitäten unserer Kaninchen das genaue Geschlecht durch den Tierarzt bestimmen liessen... Unser Tiernachwuchs fühlte sich im neuen Haus und dem Auslauf aber sofort sehr wohl, und die ganze Familie freut sich über den hoppelnden Familienzuwachs. |
| 11. Mai 2005 | Mama besucht den ersten Abend des vierteiligen Notfall-Kurses für Kleinkinder. Der ansässige Samariterverein organisiert einen spannenden und interessanten Kurs mit vielen praktischen Übungen und Informationen. Zum Glück ist unseren Kindern noch nichts schwerwiegendes passiert. Trotzdem sollte man wissen, wie bei einem Unfall richtig gehandelt wird. |
| 6. Mai 2005 | Zusammen mit Janic, Michel und Luca besuchen wir die BEA in Bern. An der Messe interessieren uns wie immer die vielen Tiere, der Luna-Park mit Karussel und das vielseitige Angebot an Speisen und Getränken..... Die Interessen der Mama an ausgestellten Kaffeemaschinen, Rasenmähern, Wirlpools und Staubsaugern wurden einmal mehr nicht zur Kenntnis genommen.... |
| 21. April 2005 | Eine Basler Werbeagentur fragte uns an, ob wir Lust hätten, mit Janic, Michel und Luca an einem Fotoshooting in Basel teilzunehmen. Die Werbeagentur war von der Schweizer Papierfirma Elco beauftragt, Drillinge für einen Werbeprospekten zu suchen. Aufgrund unserer Internetseite wurden wir ziemlich rasch gefunden und unverbindlich angefragt. Natürlich liessen wir uns auch dieses Abenteuer nicht entgehen und sagten zu. Das grosse Fotoatelier und das männliche Model, welches als "Ersatz-Papa" ebenfalls mit aufs Foto musste, bewirkten bei den dreien eher Skepsis als aufkeimende Lust zu modeln.... Nach zwei Stunden, in welchen wir den Fotografen für seine übergrosse Geduld bewunderten, wurden Janic, Michel und Luca langsam mit der Umgebung, den vielen Leuten und dem Ersatz-Papa warm. Der geduldige Fotograf konnte schlussendlich doch noch einige brauchbare Fotos schiessen, die Jungs kamen immer mehr in Fahrt und schliesslich musste das teure Equipment im Studio vor überdrehten Drillingen geschützt werden.... Wir verabschiedeten uns schliesslich von den sympatischen Leuten und fuhren in die Stadt, um unser Versprechen, es gebe Pommes-Frittes zu Mittag, einzulösen. Leider erwischten wir das wohl einzige Restaurant in Basel, welches keine Pommes auf der Menukarte hatte.... Den restlichen Nachmittag besuchten wir schliesslich den Basler Zoo, von welchem die Jungs (und auch wir) begeistert waren. Alle drei sind schliesslich noch auf der Abfahrt vom Zoo-Parkplatz eingeschlafen und konnten erst wieder zuhause geweckt werden. |
| 10. April 2005 | Wir nutzen den sonnigen Frühlings-Sonntag für einen Ausflug in den Zoo Dälhölzli in Bern. Janic, Michel und Luca staunen über die vielen Tiere und erzählen noch lange von den Seehunden und den Bären. |
| 2. April 2005 | Die Tatsache, dass unsere Kinderbetten langsam zu klein werden, lässt sich nicht mehr abstreiten. Die Seitengitter stellen ja schon seit Monaten keine Kletter-Herausforderung mehr dar. Die Matrazen sind langsam zu dünn für das Gewicht unserer Jungs und wir erwachen immer wieder vom Krach und Getöse, wenn einer der Buben im Schlaf an die Gitterstäbe oder die Wände kickt. Also entschliessen wir uns dazu, heute neue Betten kaufen zu gehen. Nur, mit den Betten selber kann man ja noch nichts anfangen. Es braucht auch Matrazen, Matrazenschoner, Fixleintücher, Anzüge, Duvets und Kopfkissen. Alles in dreifacher Ausführung. Mit nervösen Kindern, angegriffenen Nerven und einer arg gebeutelten Kreditkarte verlassen wir schliesslich nach zwei Stunden das Möbelgeschäft. Nach diesem Erlebnis lassen wir alles Material nach der Lieferung zuhause erst mal eine ganze Woche herumstehen und können uns erst danach dazu aufraffen, die Betten auch noch zusammenzuschrauben und aufzustellen.... Da die Lieferung der Betten ziemlich lange dauert, schlafen unsere Jungs in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai zum ersten Mal in den grossen Betten. Zu unserem Erstaunen und dank der speziellen mobilen "Gittern" stehen wir in der ersten Nacht nur gerade dreimal auf, um einen herausgefallenen Schläfer wieder ins Bett zu legen. In den nächsten Nächten gewöhnen sich die Jungs sehr schnell an die neue Situation und schon bald können wir uns den Schlaf in anderen Betten nicht mehr vorstellen. |
| 24. März 2005 | Das letzte MUKI-Turnen (Mutter-Kind-Turnen) findet statt. Das Muki-Turnen findet bei uns in den Wintermonaten statt. Damit wir den Kurs mit allen drei Buben besuchen können, haben wir zur Verstärkung Grosmutti Marie mitgenommen. So konnten wir bei allen Übungen und Spielen auch mit drei Kindern mithelfen und mitspielen. Janic, Michel und Luca waren zwar am Anfang eher scheu und fühlten sich in den vielen herumhüpfenden Kindern etwas "überfordert". Als sich später dann alle Kinder untereinander gut kannten, machten auch unsere Jungs begeistert mit. |
| 20. März 2005 | Kaum 24 Stunden aus den Ferien zurück, sitzen wir bereits frisiert und herausgeputzt in der Kirche. Cousin Nils wird getauft. Die "Zeremonie" ist für unsere drei Buben etwa eine halbe Stunde lang insteressant, danach müssen wir sie wegen des in die Höhe schnellenden Geräuschpegels aus der Kirche evakuieren. Das darauffolgende Apéro und Mittagessen im kinderfreundlichen Restaurant "Märlipinte" in Kerzers ist dann eher wieder nach ihrem Geschmack. Es kann getobt, gespielt und etwas Feines gegessen werden. |
| 12. - 19. März 2005 | Schon zum zweiten Mal verbringen wir unsere Skiferien mit den Buben in Saas-Fee. Da wir wie letztes Jahr das gute Wetter gleich mitgebucht haben, bescherte uns der Wettergott wiederum eine, vom ersten bis zum letzten Tag, sonnige Woche. Was für ein Glück! Wir schlitteln, spazieren, faulenzen und geniessen den Schnee und den Sonnenschein. Mama und Papa gönnen sich abwechslungsweise Ski-Nachmittage auf der Piste. Zum ersten Mal haben wir die Reisebetten nicht mit in die Ferien genommen. Bereits im Herbst im Tessin stellte sich heraus, dass die Jungs nun doch in normalen grossen Betten besser schlafen könnten, als in den kleinen Reisebetten. Wir schieben in der Ferienwohnung also alle drei Betten an der einen Wand zu einem grossen "Matrazenlager" zusammen und verringern die "Aus-dem-Bett-fallen-Möglichkeit" so auf ein Minimum. Ausserdem beschert uns diese Schlafsituation viel Gekicher und einige Kissenschlachten.... Aus dem Bett fällt schliesslich nur einer, nämlich Luca: am Fussende des Bettes.....! Die Jungs beginnen sich in diesen Ferien ernsthaft mit den langen, rutschigen Holzlatten zu beschäftigen, mit welchen man so schnell den Berg hinunterfahren kann. Mal sehen, vielleicht werden wir in der nächsten Saison schon stolze Mitglieder der Skischule.... |
| 28. Februar - 8. März 2005 | Janic muss zum Arzt. Nachdem er seit einigen Tagen immer wieder gehustet (man kann auch sagen: gebellt....) hat und zwischendurch auch immer wieder Fieber hatte, wollen wir ihn untersuchen lassen. Eine Grippe wäre wohl bereits überstanden. Der Kinderarzt bestätigt unsere Befürchtungen. Es ist etwas ernsteres: Janic hat eine Lungenentzündung. Nach dem ersten Schreck lassen wir uns vom Arzt aufklären, dass sich diese Entzündung bei Janic gut behandeln lässt. Er erhält Antibiotika. Sicherheitshalber lassen wir auch Michel und Luca, welche auch schon seit Tagen erkältet sind, mituntersuchen. Am Mittoch, 2. März wird Janic nochmals untersucht. Der Kinderarzt nimmt ihm Blut ab und stellt fest, dass das Medikament gut wirkt und Janic sich nun erholen muss. Bei der Schlussuntersuchung am Dienstag, 8. März entscheidet der Arzt, dass es aufgrund der bevorstehenden Skiferien gut wäre, wenn Janic den Rest der Woche inhalieren würde. Es geht ihm zwar wieder gut, aber wir möchten einen Rückfall in den Ferien möglichst vermeiden. Das Inhalieren mit dem Gerät, welches uns der Arzt mit nach Hause gegeben hat, ist für Janic kein Problem. Er hält jedes Mal still und weigert sich nicht. Im Nachhinein hätten wir wohl früher mit Janic zum Arzt gehen sollen. Er wollte in den Tagen vorher trotz der Erkältung und des Fiebers nie im Bett bleiben, spielte und machte einen relativ guten Eindruck. Da wir bereits im Januar einige Arztbesuche hatten, wollten wir zuerst abwarten und nichts überstürzen..... |
| 24. - 30. Januar 2005 | Michel erholt sich gut von seiner Grippe und ist Anfang der Woche wieder ganz gesund. Da es die ganze Woche sehr kalt ist und
immer wieder schneit, fordern wir das Glück nicht heraus und gehen mit den genesenen Buben jeden Tag nur kurz raus. Am Freitag, 28.Januar
können wir deshalb auch unseren geplanten Tagesausflug ins Leukerbad antreten. Die Grosseltenrn verbringen dort zwei Wochen Ferien
und freuen sich riesig, die drei Jungs (und natürlich auch uns) zu sehen. Die Reise, das Plantschen im Burgerbad und die Freude, die
Grosseltern zu sehen, lässt die Jungs am Abend die ganze Heimfahrt verschlafen. Luca isst zur Zeit sehr gerne Mandarinen. Janic und Michel liebens weniger exotisch und freuen sich über Apfel- und Birnenschnitze. Alle drei essen plötzlich gerne Salat. |
| 17. - 23. Januar 2005 | Michel hat den Husten immer noch nicht ganz auskuriert. Im Gegenteil im Laufe der Woche weitet sich der Husten und die Erkältung zu einer Grippe mit Fieber und wieder starkem Husten aus. Wir gehen deshalb am Samstag nochmals mit ihm zum Arzt und erneuern unsere Vorräte an Zäpfli und Sirup. |
| 10. - 16. Januar 2005 | Alle drei haben starken Husten und fliessende Nasen. Am Mittoch gehen wir mit allen dreien zum Arzt, da sie (und wir) wegen dem Husten fast nicht mehr schlafen können. Wir erhalten Zäpfli und Hustensirup. Nun schlafen die Jungs wenigstens gut. Die Woche ist ziemlich unruhig. Am Montag und Dienstag schlafen die drei zum ersten Mal an zwei hintereinander folgenden Tagen nach dem Mittag nicht. In den nächsten zwei Wochen wird es noch öfters vorkommen, dass sie nach dem Mittag nicht einschlafen können. Ab und zu schlafen sie dann aber mitten im Nachmittag ein... |
| 24. - 31. Dezember 2004 | Die Gedanken an die Weihnachtsfeiertage im Spital als Janic, Michel und Luca zur Welt kamen, sind trotz der vergangenen Zeit noch sehr intensiv. Die zweite Dezemberhälfte wird für unsere Familie immer speziell bleiben. Mit Geburtstag, Weihnachten und Silvester haben wir in diesen zwei Wochen ja auch genug zu feiern. Die Feiertage dieses Jahr verbringen wir mit der Familie, bei Ausflügen zum Schlitteln und beim Ausprobieren der vielen neuen Spielsachen. |
| 21. Dezember 2004 | Janic, Michel und Luca feiern den 3. Geburtstag. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Es scheint uns erst kurze Zeit her, dass wir den letzten Geburi feiern konnten. Die drei begreifen nun auch, was das ist: Geburtstag! Vor allem natürlich, Geschenke, Besuche und viele Süssigkeiten.... |
| 30. November - 1. Dezember 2005 | Mama und Papa gönnen sich zum ersten Mal seit der Geburt der Kinder einen Zwei-Tages-Ausflug. Janic, Michel und Luca werden zuhause von Grosi und Grossvati gehütet. Leider lässt Mama beim Aussteigen aus dem Zug in Stuttgart die Handtasche liegen.... und leider verlässt der Zug wegen einer Verspätung den Bahnhof gleich wieder. Nachdem sich niemand finden lässt, der zuständig ist, in einem fahrenden Zug nachzufragen, ob auf einem reservierten Sitzplatz eine Handtasche gesucht werden könnte, können wir leider nicht ausschliessen, das die Tasche gestohlen wird. Den Nachmittag verbringen wir also mit der Sperrung von diversen Bank- und Kreditkarten (für Nachahmer: Zeitaufwand ca. 2 Stunden!), mit der Sperrung des Natels, auf dem Polizeiposten und beim pausenlosen Telefonieren mit dem Bahnhof, den Fundbüros an der Strecke Stuttgart-Zürich und der Polizei. Den Konsulatbesuch zur Meldung des vermeindlich gestohlenen Ausweises ersparen wir uns dann und hoffen, an der Grenze bei der Rückfahrt keine Probleme zu erhalten. Zum Glück hat Mama alle Reiseunterlagen kopiert und im Gepäck verstaut. So können wir wenigstens problemlos im Hotel einchecken und das Rückfahrtbillet für den Zug wiederbeschaffen. Nach all dem Ärger gönnt sich Mama in der Stuttgarter Innenstadt sofort eine neue Handtasche. Frau ohne Handtasche geht ja nicht..... Danach spühlen wir den vermurksten Tag beim feinen Nachtessen mit einem Glas Rotwein hinunter und freuen uns trotz allem auf den zweiten Tag. Dieser beschert uns dann zum Glück einige freudige Nachrichten: Die Jungs haben die erste Nacht ohne Eltern prima überstanden und gut geschlafen, die Handtasche wurde tatsächlich in Zürich gefunden und die Rückreise ohne Ausweis war kein Problem. Ende gut, alles gut! |
| 25. November 2004 | Ein interessanter Tag! Wir wurden angefragt, bei einem Anlass einer Grossbank in Zürich dabeizusein. Aus diversen Gründen wurden für diesen Anlass Drillinge gesucht. Eine beauftragte Eventagentur hat unsere Internetseite gefunden und uns angefragt, ob wir dabei sein möchten. Da die Gage sehr grosszügig war (die nächste Frühlingsgarderobe der Jungs ist gesichert...) und Ort und Zeit sehr gut passten, sagten wir zu. Es wurde ein toller und spannender Nachmittag! |
| 18. September 2004 | Unsere Jungs fliegen zum ersten Mal... Eigentlich wollten wir ja an der Gewerbeausstellung im nahen Kerzers nur dem Helikopter zusehen, welcher für die angebotenen Rundflüge bereitstand. Dann kamen wir jedoch mit den netten Anbietern ins Gespräch. Diese machten uns für die ganze Familie einen Spezial-Preis für einen kurzen Rundflug. Also packten wir die Gelegenheit und stiegen ein... Wir müssen aber gestehen, dass unsere Buben nicht wirklich realisierten, was passiert... Den Helis von unten zuzusehen, wie sie starten und landen, wäre wohl ebenso interessant gewesen... |
| 12. September 2004 | Die Nacht auf den 13. September ist denkwürdig. Zum zweiten Mal seit die Jungs geboren wurden, kann Mama ohne Ausnahme die ganze Nacht durchschlafen. Auch wenn die drei sonst relativ gut schlafen, gewöhnlich erwacht eben doch immer einer und findet seinen Nuggi nicht mehr oder hat Durst. |
| 28. August - 4. September 2004 | Ferien im Tessin. In Gordola nahe Locarno haben wir ein wunderbares Ferienhaus gemietet und verbringen eine Woche mit Ausflügen, viel Spass und gutem Wetter. Wir sind froh, uns auch dieses Jahr entschlossen zu haben, nicht zu weit in die Ferien zu fahren. So verläuft die Reise und der Aufenthalt entspannt und alle bleiben guter Laune. |
| Juli 2004 | Die Buben sprechen inzwischen alle drei sehr gut. Man versteht fast alles und sie können sich gut ausdrücken. Täglich kommen neue Worte in den Wortschatz hinzu. Inzwischen essen sie je nach Vorliebe diverse Früchte und manchmal ein wenig Salat. |
| 11. August 2004 | Janic schreit plötzlich und blutet. Er ist auf einen Stuhl geklettert, ausgerutscht und hat sich an der Stuhllehne verletzt. Ob dem rechten Auge klafft eine kleine offene Wunde. Der Kinderarzt klebt diese zu und meint, dass Janic nochmals Glück im Unglück hatte. Das hätte auch ins Auge gehen können..... |
| Juli 2004 | Langsam ändert sich der Schlafrythmus unserer Kinder. Da wir oft draussen unterwegs sind und es lange hell ist, gehen die Jungs später ins Bett. Am Morgen schlafen sie dann jedoch auch länger. Doch plötzlich muss Mama bis zum Einschlafen im Zimmer bleiben.... Bisher waren wir immer stolz darauf, die Kinder ins Bett bringen zu können, die Türe zuzuziehen und "Ruhe" zu haben. Plötzlich erscheinen aber im Zimmer Mäuse, Löwen, böse Fliegen und andere Ungeheuer.... Unsere Kinder haben die Angst entdeckt. |
| 16. Juli 2004 | Wir sind zum Bräteln bei Freunden eingeladen. Luca berührt beim Spielen den Grill und verbrennt sich am Arm. Da sofort kaltes Wasser zur Stelle ist, entsteht keine Blase. Allerdings stellt sich heraus, dass die Verbrennungsstelle ziemlich gross ist. In den folgenden Tagen stösst sich die verbrannte Haut ab und es entsteht neue. Die Sache ist zum Glück glimpflich ausgegangen. Die "Narbe" wird jedoch noch lange sichtbar sein. |
| 18. Mai 2004 | Endlich wird der von uns bestellte Spielturm mit Rutschbahn und Schaukel geliefert. Papa schraubt und hämmert einen ganzen Tag lang. Danach ist das Spielgerät einsatzbereit. Sehr zur Freude unserer Sprösslinge.... |
| 10. Mai 2004 | Bei Janic zeigen sich die ersten Windpocken. Auch ihn juckt es zwei Tage lang schlimm. Es scheint unvermeidbar zu sein, dass zukünftig alle drei nacheinander die Kinderkrankheiten kriegen. Nach dem Motto: "Was überstanden ist, ist vorbei", finden wir diesen Umstand gar nicht so schlimm. |
| 9. Mai 2004 | Bei Michel zeigen sich die ersten Windpocken. Zwei Tage lang juckt es ihn ganz schlimm. Wir versuchen mit Tropfen den Juckreiz zu lindern und schmieren regelmässig alle Pusteln mit einer Tinktur ein. |
| 26. April 2004 | Bei Luca zeigen sich die ersten "Blätterli" der Windpocken. Der "Höhepunkt" der Krankheit wird zwei Tage später erreicht. Noch nach 3 Wochen wird man vereinzelt rote Flecken sehen. |
| 25. April 2004 | Luca verbringt zum ersten Mal fast einen ganzen Tag mit Gotte Sandra, Götti Rudi und den Cousinen Melanie, Pascale und Tonja. Sie besuchen den Zoo "Dälhölzli" in Bern. Luca erzählt anschliessend von den vielen Tieren. Offenbar hat ihm der Tag, welcher er ohne seine Brüder verbracht hat, gefallen. |
| 24. April 2004 | Michel fährt eine kurze Strecke selber mit dem Dreirad. Er hat nun als Erster entdeckt, wie das mit den Füssen auf den Pedalen funktioniert. |
| 11. April 2004 | Ostern mit drei kleinen Drillingen bedeutet: viele kaputte Eier beim Färben, viel zerstörte Osterdekoration, viel Geduld beim Osternest suchen, drei Paar leuchtende Augen beim Osternest-Auffinden, viele mit Schokolade verschmierte Kleider und Münder und schliesslich drei Paar weinende Augen beim nicht zu vermeidenden Schokolande-Verbot. |
| Anfang April 2004 | Luca und Janic haben sich beigebracht, wie man von alleine aus dem Bett steigt. D.h. Zewi-Decke öffnen und sich über das Bett-Geländer schwingen. Deshalb kann es vorkommen, dass wir am Morgen erwachen und zwei spielende Kinder im Spielzimmer antreffen... Michel kann zwar den Reissverschluss seiner Zewi-Decke auch ohne Probleme öffnen; sich selber über das Geländer schwingen macht ihm aber noch Angst. Deshalb weint er einfach, wenn er erwacht. So erreicht man ja schliesslich auch, dass Mama kommt. |
| Ende März/Anfang April 2004 | Luca und einige Tage später auch Janic und Michel beginnen nun, mehrere Worte zu Sätzen zusammenzufügen. Sie plappern jedes Wort nach und sprechen frei, alles was sie gehört und "gespeichert" haben. |
| 13. bis 20. März 2004 | Schnee-Ferien in Saas-Fee. Wir verbringen zum zweiten Mal Ferien mit unseren Kids im autofreien Ferienort Saas-Fee. Da wir das wunderbare Gletscherdorf schon von vielen noch kinderlosen Ferien kennen, können wir alles genau planen: Standort der Ferienwohnung, Transport unserer etwa drei Tonnen Gepäck usw. Dank der guten Vorbereitungen, einem bestens gelaunten Wettergott und unserer fast die ganze Woche gut gelaunten Kinderschar werden die Ferien ein Hit! Wir geniessen wunderbare sonnige Tage im Schnee, beim Spazieren und sogar abwechslungsweise mit Skifahren. Wie die Fotos beweisen, kann sogar Après-Ski mit drei Kindern Spass machen... Bis zum nächsten Mal in "Nepfee"! |
| 4. März 2004 | Besuch beim Kinderarzt zur Kontrolle und Impfung. Alles ist i.o. Alle sind gesund.
Aktuelles Gewicht: Janic 12,5 kg / 87,5 cm Michel 12,7 kg / 86 cm Luca 13,5 kg / 88 cm Die nächste Kontrolluntersuchung findet nun erst in zwei Jahren statt. |
| 17. Februar 2004 | Es sind die kleinen Gegebenheiten, die einem immer wieder Kraft für den Alltag geben. Mama muss niesen. Luca sagt: "Undeit" (Gesundheit)... |
| 9. Februar 2004 | Janic, Michel und Luca haben von Nani einen WC-Verkleinerungs-Ring für Kinder erhalten. Der Ring wird sofort als Spielzeug "adoptiert". Heute will Janic aus eigener Überzeugung (wir betonen: es war sein freier Wille!) mit dem Ring aufs WC sitzen. Zu unserer aller Überraschung macht er tatsächlich ein grosses Pipi aufs WC. Der Anfang einer wunderbaren Entwicklung??? Zwei Tage später klappts auch bei Michel mit dem Pipi aufs WC. Luca lässt sich, die noch in grossen Mengen vorhandene Zeit. Jeden Abend vor dem Windelnwechseln wollen die drei jetzt aufs WC sitzen und pinkeln. Wie gesagt, manchmal klappt's, manchmal nicht. |
| 3. Februar 2004 | Luca's Hodenhochstand wird operiert. Er übersteht die kurze OP prima. Am Mittag sind wir schon wieder zuhause und seine Wunde heilt in den kommenden Tagen problemlos. |
| Anfang Februar 2004 | Luca ist der Erste, welcher immer wieder Worte aneinanderreiht und versucht, uns so etwas verständlich zu machen. |
| 25. Januar bis 1. Februar 2004 | Eine verrückte Woche! Die Jungs sind zwar krank; zum Glück aber sehr pflegeleicht. Das Fieber kommt und geht, der Husten wird aber zum Glück besser. Mama muss Mitte Woche selber zum Arzt: Stirnhöhlen-Entzündung. Von Montag bis Donnerstag schneit es fast unaufhörlich. In den letzten Jahren gab es nie mehr so viel Schnee auf einmal. Ende Woche muss auch noch Urgrosi zum Arzt: Lungenentzündung. Und zu allem Überfluss sind die Grosseltern die ganze Woche in den Ferien. D.h. es ist niemand da zum Hüten, zum Schneeschaufeln, für Arztfahrten und um uns unter die Arme zu greifen. Wie es sich für Drillings-Eltern gehört, meistern wir die denkwürdige Woche ohne zu jammern. Ein Happy-End gibt's auch: Alle sind wieder gesund, die Schneemassen sind, wie es zu erwarten war, verschwunden, die Grosseltern wohlbehalten aus den Ferien zurück, und die Arztrechnungen sind an die Krankenkasse weitergeleitet... Nur, einige Tage später verspürt auch Papa ein eigenartiges Kratzen im Hals... |
| 24. Januar 2004 | Janic bekommt innert weniger Stunden Fieber und einen fürchterlichen Husten. Am Nachmittag hat auch Michel Fieber und Husten. Da Janic's Husten wie Hundegebell tönt und immer stärker wird, entschliessen wir uns noch am Abend zum Kinderarzt zu gehen. Zum Glück kann er uns beruhigen, es ist eine Grippe-Infektion mit gruppartigem Husten. In der Nacht auf Sonntag bekommt auch Luca Fieber. |
| Januar 2004 | Alle drei beginnen zu plappern. Die Worte werden immer verständlicher. Die drei "kreieren" selber ihre Namen Aggi (Janic), Mimisch (Michel) und Uca (Luca). Zudem wird auch gleich die halbe Familie benannt: Utätä (Urgrosi), Utä (Grosi mütterlicherseits), Dät (Grossvati ms), Nani (Grosi väterlicherseits) und Ätti (Grossvati vs). Die einfachern Bezeichnungen Mama und Papa beherrschen die drei schon seit einiger Zeit. |
| Weihnachten 2004 | Wir verbringen ruhige und erholsame Weihnachtstage mit der Familie. Entgegen letzer Weihnachten können unsere Buben nun sehr wohl selber Geschenke auspacken. So manch leuchtendes Kinderauge entschädigt uns für all die Arbeit und den Stress. Die Geschenke-Highlights dieses Jahr sind: Schnee-Bob's, Holzstall mit Tieren, grosse Kinder-Traktoren, Legos, Kleider, Spiele und vieles mehr. |
| 21. Dezember 2003 | Der 2. Geburtstag! Wie auch schon letztes Jahr gibt es viele Gratulanten, viel Trubel und noch mehr Geschenke! Wir verbringen einen tollen Tag mit Grosseltern, Gotten, Göttis, Cousinen und Cousin. |
| Ende September 2003 | Die Tage werden kühler und wir spielen wieder vermehrt drinnen. Seit kurzem spielen die Jungs sehr gerne mit den Legos.
Fast unermüdlich können die drei Bilderbücher anschauen oder sich daraus erzählen lassen. Bereits können die ersten
Türen selber geöffnet werden.....und am liebstens würden die drei überall hochklettern. Die Stühle in unserem Haus
stehen sicherheitshalber meistens auf den Tischen. Alle drei können selber in ihre Betten und in die Trip-Traps
klettern (nur danach nicht mehr selber raus...) Draussen sind die Bobby-Cars der grosse Renner. Im wahrsten Sinne des Wortes werden Rennen veranstaltet. Auch die Rutschbahn stellt kein Hinderniss mehr dar. Nun merkt man, dass auch die Sprache langsam kommt. Die drei plappern manchmal wirklich ohne Pause. Einige Worte können sie schon gut sagen, bei anderen kann man nur vermuten, was es heissen soll. Wir denken, dass es sich mit dem richtig Reden lernen aber noch etwas hinzieht, da sich die drei mit ihrer Plapperei auch bestens ohne richtige Worte zu verstehen scheinen. |
| 18. September 2003 | Da Luca seit der Geburt einen Hoden-Hochstand hat, müssen wir heute zur Untersuchung ins Kinderspital Wildermeth nach Biel. Der Arzt meint, dass sich wohl nichts mehr verändern wird. Im Januar oder Februar muss nun Luca für einen Tag ins Spital und wird operiert. |
| Woche 30. August bis 6. September 2003 | Wir fahren zum ersten Mal mit den Jungs in die Ferien. Eine ganze Woche verbringen wir in einem gemieteten Ferien haus im Tessin. Da wir nach genau 2 Minuten auf der Autobahn wegen einem Unfall in den Stau fahren, wird die Fahrt etwas mühsam. Schlussendlich dauert die Reise ins Tessin 5 anstatt 3 Stunden. Wir sind auf jeden Fall froh, "nur" ins Tessin fahren zu "müssen" und nicht noch weiter in den Süden. Das wunderbare und gut eingerichtete Ferienhaus erweist sich dann aber als Glücksfall und liegt ideal etwa 10 Minuten von Locarno entfernt. Es hat einen grossen Garten, eine typische Pergola mit Steintisch und Grill (was den Papa natürlich speziell freut...). Da die Jungs nach dem Mittag immer recht lange schlafen, können wir keine grossen Tagesausflüge machen. Wir verbringen die Zeit gemütlich mit Kurz-Tripps nach Locarno, Ascona, Bellinzona, an den See, ins Verzasca-Tal usw. Trotz guter Vorbereitungen essen wir nur ein paarmal in einem Restaurant. Mit drei kleinen Kindern ist es einfach zu stressig.... Also kommt wieder der Papa ins Spiel, welcher dem Grill mächtig einheizt. Die Heimfahrt kappt dann bestens. Es war schön, wenn auch nur für eine Woche, dem Alltag zu entfliehen und etwas südländische Luft zu schnuppern. |
| 28./29. Augst 2003 | In diesen Tagen verzichten wir nun definitiv auf das Vormittags-Nickerchen. Nachdem wir das Gefühl hatten, dass es den Buben zukünftig ausreicht, nach dem Mittag ausgiebig zu schlafen, legen wir sie am Vormittag nicht mehr hin. Dies ist auch im Hinblick auf die bevorstehenden Ferien praktischer. |
| 26. August 2003 | Coiffure-Besuch für alle drei. Janic um 09.00 Uhr, Michel um 09.30 Uhr, Luca um 10.00 Uhr. Alles läuft bestens! Mama wird heiser vom Geschichten-Erzählen, damit die Jungs stillhalten. |
| 29. Juli 2003 | Entwicklungskontrolle im Kinderspital Wildermeth in Biel. Die Jungs müssen verschiedene Übungen und Tests "vollbringen". Wie sich herausstellen wird, wird es die letzte Entwicklungskontrolle sein, da die Jungs sich so prächtig entwicklen und z.T. "ihrer Zeit in der Entwicklung bereits voraus sind". Das freut uns Eltern natürlich und wir sind mächtig stolz. Herzlichen Dank Frau Dumont! |
| Sommer 2003 | Ein Ausnahme-Sommer! Natürlich wissen dies unsere Jungs nicht, sie haben ja noch nicht so viele Sommer miterlebt. Zu unserer Überraschung überstehen aber alle drei die langen Hitze-Wochen gut. Auch einschlafen ist trotz der Hitze kein Problem. Ein typischer Sommertag (und von diesen gab es viele...) sah so aus: aufstehen, in der "Kühle" des Morgens draussen spielen, Mittagessen, schlafen, Badesachen packen, an den See fahren und baden, Abendessen, duschen und ab ins Bett. Fast wie Ferien..... und das wochenlang! |
| 7. Juli 2003 | Kontrolle beim Kinderarzt und impfen. Alles i.o. Aktuelles Gewicht: Janic 10,8 kg / 81 cm Michel 10,4 kg / 81,5 cm Luca 11,6 kg / 83 cm |
| 27. Mai 2003 | Letzter Besuch der Mütterberatung.
Aktuelles Gewicht: Janic 10150 gr / 78,5 cm Michel 10360 gr / 79 cm Luca 10600 gr / 78,5 cm Nun sind wir also zukünftig auf uns alleine gestellt. Herzlichen Dank für alles, Frau Hirter!! |
| 21. Mai 2003 | Nachdem nun alle drei selber gehen können, kommt die Physiotherapeutin zur Schlusskontrolle. Herzlichen Dank für alles Frau Leiser! |
| Mitte Mai 2003 | Michel hat während etwa zwei Wochen einen trockenen Ausschlag an Armen, Beinen und Oberkörper. Damit die Haut feucht und geschmeidig bleibt, massieren wir ihn jeden Tag gut mit Körpermilch ein. Da er sich nicht kratzt, nehmen wir an, dass es weder juckt noch schmerzt. Allmählich verschwindet der Ausschlag. Auch Janic hat während ein paar Tagen eine abgeschwächte Form des Ausschlages. Auch bei ihm endet die Sache schmerzlos. Da wir nicht zum Kinderarzt gehen, bleibt die Ursache des Ausschlages, welcher danach nie mehr aufgetreten ist, in den Sternen.... |
| Woche 5. bis 10. Mai 2003 | Es beginnt am Montag eigentlich harmlos. Luca muss erbrechen. Das kommt zwar sehr selten vor, beunruhigt uns jedoch nicht gross. Leider hört er bis am Abend nicht mehr auf zu erbrechen. Er hat Fieber und ist unwohl. Zuerst denken wir, dass er vielleicht etwas gegessen hat, dass er nicht verträgt. Aber auch am Dienstag und Mittwoch erbricht er regelmässig und hat immer noch Fieber. Nachdem das vom Kinderarzt erhaltene Medikament hilft, bekommt er am Donnerstag heftigen Durchfall. Auch am Freitag hält der Durchfall an. Dann erst am Samstag bessert sich die Lage. Am Sonntag ist er wieder fit. Es war wohl eine Magen-Darm-Grippe. Zum Glück wurden Janic und Michel nicht auch krank. |
| 24. April 2003 | Erster Coiffure-Besuch mit Luca. Janic's und Michel's Haare brauchen noch keinen Schnitt. |
| 16. April 2003 (Gründonnerstag) | Janic macht nach einigen Versuchen seine erste Runde gehend durch die Wohnung. Bravo Jungs, nun können alle selber marschieren. Schon seit einigen Wochen haben wir das Gefühl, dass die Buben alles verstehen, was wir sagen. Sie machen auch alles nach: winken, Küsschen geben, gugus, dada usw. |
| 15. April 2003 | Sandkasteneinweihung. |
| März 2003 | Anfangs März weihen wir das neue Spielzimmer ein. Nach dem Dachausbau (Büro für Papi) haben wir nun genügend Platz zum Spielen, Toben und Schlafen. Michel kann Ende März selbständig gehen. |
| 22. Februar 2003 | Michel macht die ersten Schritte alleine. Den Schoppen trinken nun alle drei selbständig auf der Matraze im Kinderzimmer. |
| Woche 27. Januar bis 2. Februar 2003 | Luca beginnt selber zu gehen. Ende Woche kommt er schon 2m weit. Zum zVieri erhalten die Jungs nur noch Joghurt, Quark und Früchte. Ende der Brei-Ära.... |
| 30. Januar 2003 | Janic hält zum ersten Mal den Morgenschoppen selber zum Trinken in den Händen. Schon in den nächsten Tagen halten alle drei den Schoppen selbständig. |
| Woche 20. bis 26. Januar 2003 | Die Buben erhalten nur noch zwischendurch extra gekochten Brei. Sie essen nun meistens zusammen mit uns am Tisch. Am 21. Januar beobachten wir zum ersten Mal, dass Luca ohne sich festzuhalten aufsteht. |
| 19. Januar 2003 | Erstes Pflaster für Janic. Die Jungs erwischen ein Trinkglas, welches zerbricht und Janic in den Finger schneidet. Das Pflaster ist jedoch derart interessant, dass es nicht lange am Finger klebt..... |
| 14. Januar 2003 | Kontrolle beim Kinderarzt und impfen. Alles i.o. |
| 12. Januar 2003 | Ab heute wird der Schoppen nur noch mit Vollmilch angerührt. Kein Mischeln mit Wasser mehr. |
| 10. Januar 2003 | Besuch der Mütterberatung.
Aktuelles Gewicht: Janic 9300 gr / 74,5 cm Michel 9500 gr / 74,5 cm Luca 9900 gr / 74,5 cm |
| 9. Januar 2003 | Die Jungs essen zum ersten Mal Quark. Es schmeckt.... |
| 5. Januar 2003 | Janic kann plötzlich mit der Zunge schnalzen. Luca macht die ersten paar Schritte alleine, fällt hin, probiert aber immer wieder. |
| Silvester, 31. Dezember 2002 | Ein Tag wie jeder andere, Buben sind unbeeindruckt von unseren Erzählungen, dass morgen das neue Jahr beginnt, trotz Lachsbrötchen und gutem Willen, kommt wenig Silvesterstimmung auf, Tischbombe kommt nicht zur Zündung, da vergessen, Buben schlafen wie sonst um 20.00 Uhr ein - Eltern wenig später vor dem Fernseher........ |
| 30. Dezember 2002 | Da nun schon ethliche Zähne vorhanden sind, putzen wir heute zum ersten Mal vor dem Zubettgehen die Zähne. Von heute an, wird jeden Abend gewissenhaft geputzt. |
| Weihnachten/Altjahrswoche 2002 | Da wir letztes Jahr nach der Geburt Weihnachten im Spital gefeiert haben, geniessen wir nun die weihnachtliche Zeit
zuhause doppelt bzw. dreifach... Den Heiligabend verbringen wir zuhause. Den Weihnachtsbaum beachten die drei eigentlich
nicht besonders. Auch Päckli auspacken können sie noch nicht. Der Renner des Abends ist jedoch im Geschenkpapier (und
davon hat es reichlich) zu wühlen und es zu zerreissen. Alle drei stehen nun an allem auf und sind auch sonst schon
sehr mobil. Sie können zusammen spielen, eifersüchtig sein und immer genau das wollen, was der andere in den Händen hält.
Jeder kann auch gut für sich alleine spielen und besonders gerne schauen alle drei Kinderbücher an. Michel ist der
Erste, welcher das "Gugus"-Spiel beherrscht. Er hält sich den Esslatz vors Gesicht und macht Gugus. Alle drei können
mit der Hand "Adie-Adie" winken. Den Weihnachtstag verbringen wir bei den Grosseltern in Walperswil. Auch dort ist das Geschenkpapier fast beliebter als der Inhalt. Die Jungs erhalten viele schöne Geschenke und begreifen wohl zum ersten Mal, dass Weihnachten etwas Besonderes ist. Die Altjahrswoche verbringen wir mit Besuchen und Spaziergängen. |
| 21. Dezember 2002 | 1. Geburtstag!!! Lange haben wir ihn erwartet und uns nicht vorstellen können, wie es sein wird, wenn unsere drei Buben den ersten Geburtstag feiern. Natürlich erhalten wir viel Besuch von den Grosseltern, den Gotten und Göttis und anderen lieben Bekannten. Es ist ein sehr gemütlicher, wenn auch etwas aussergewöhnlicher Tag. |
| Nacht vom 30. November auf den 1. Dezember 2002 | Alle drei schlafen trotz noch geringem Fieber sehr gut. Am Sonntagmorgen hat nur noch Michel etwas Temperatur. Am Mittag sind zu unserem Erstaunen alle wieder fit. Die erste Grippe im Leben unserer Buben ist also grimpflich abgelaufen. |
| Nacht vom 29. auf den 30. November 2002 | Luca erwacht immer wieder, was untypisch ist. Um 01.30 Uhr hat er 39.6 Fieber. Wir geben ihm ein Fieberzäpfchen danach schläft bis am Morgen ziemlich gut. Am Mittag hat er 40.0 Grad, am Abend jedoch nur noch wenig Fieber. Er trinkt zum Glück viel; isst aber fast nichts. Am Abend hat Michel plötzlich auch 39.6 Fieber. Zur Sicherheit rufen wir den Kinderarzt an. Er meint, dass es sich wohl um einen grippalen Infekt handelt. |
| 29. November 2002 | Besuch der Mütterberatung.
Aktuelles Gewicht: Janic 9070 gr / 73 cm Michel 9270 gr / 74 cm Luca 9480 gr / 74 cm |
| 28. November 2002 | Janic hat zum ersten Mal etwas Fieber. Zudem hat er einen wunden Po und tropft aus der Nase. Alles Anzeichen, dass sich ein Zahn ankündigt. Am Abend ist das Fieber vorbei. Auch er hat den ersten Zahn. |
| 26. November 2002 | Der Nachmittagsbrei besteht nur noch aus Joghurt, Früchten und Zwieback oder Guetzli. Wir kochen kein Breipulver mehr. Dafür essen die Buben regelmässig am Abend mit uns z.B. Brot oder Teigwaren. |
| Woche 18. November bis 24. November 2002 | Am 18. November finden wir bei Michel den ersten Zahn unten rechts. Janic kann ohrenbetäubend kreischen und brüllen. Alle drei haben in den letzten Tagen eine grosse soziale Entwicklung durchgemacht. Sie scheinen plötzlich "erwachsener", vorwitziger und verständiger. Sie stehen überall an den Möbeln auf und wollen an der Hand einige Schritte gehen. |
| 13. November 2002 | Die Physiotherapeutin bringt ein Schiebewägelchen mit. Luca stolziert noch am selben Tag gestützt auf den Wagen im Wohnzimmer herum. Janic und Michel ziehen sich am Wagen hoch und probieren so aufzustehen. |
| 1. November 2002 | Besuch der Mütterberatung.
Aktuelles Gewicht: Janic 8650 gr / 72,5 cm Michel 8640 gr / 72,5 cm Luca 9000 gr / 72,5 cm Janic und Michel sind etwas erkältet und zahnen. Luca hat bereits 3 Zähne. Janic entdeckt, dass er kreischen und brüllen kann. Michel überrascht uns mit Geplaudere. Seit die zwei richtig kriechen können, sind sie total aufgeblüht. Nun können sie endlich Luca auf den Knien einholen. |
| Woche 28. Oktober bis 3. November 2002 | Auch Janic kann nun "richtig" kriechen. Alle drei kriechen nun wie Wirbelwinde durch die Wohnung. Neu schlafen die drei am Vormittag ca. 1 - 1,5 Std. und danach nach dem Mittag wieder. Am Abend legen wir sie etwa um 19.00 Uhr schlafen. In dieser Woche beginnen wir mit dem Ausbau des Daches, damit Papi ein eigenes Büro und die Jungs genügend Platz in der Wohnung haben. |
| 24. Oktober 2002 | Michel kann nun richtig auf allen Vieren kriechen. |
| 16./17. Oktober 2002 | Der Menuplan wird durch Polenta und Rührei ergänzt. |
| 13. Oktober 2002 | Luca streckt uns zum ersten Mal seine beiden Arme entgegen und brüllt "Hä". Ein herrliches Bild! Die Geste ist so herzergreifend, man muss ihn einfach aufheben und knuddeln... |
| 13. Oktober 2002 | Luca streckt uns zum ersten Mal seine beiden Arme entgegen und brüllt "Hä". Ein herrliches Bild! Die Geste ist so herzergreifend, man muss ihn einfach aufheben und knuddeln... |
| 13. Oktober 2002 | Luca streckt uns zum ersten Mal seine beiden Arme entgegen und brüllt "Hä". Ein herrliches Bild! Die Geste ist so herzergreifend, man muss ihn einfach aufheben und knuddeln... |
| 12. Oktober 2002 | Weg mit der Baby-Badewanne. Probieren geht über studieren.... Also probieren wir aus, ob wir bereits alle drei gleichzeitig in der grossen Badewanne baden können. Wir setzen alle hinein..... und: Spass total! Die Kinder plantschen vergnügt, die Mutter wird total nass und der Vater lacht... |
| 11. Oktober 2002 | Ab heute gibst schon wieder eine Aenderung bei den Mahlzeiten. Neu wird der Morgen- und Abendschoppen nicht mehr mit Wasser sondern mit einem Milch/Wasser-Gemisch angemacht. Wir haben dabei ein gutes Gefühl, trotz der Frage, ob man Kindern vor jährig Vollmilch geben soll. Janic, Michel und Luca haben noch nie auf irgendein Nahrungsmittel allergische Reaktionen gezeigt. Seit einiger Zeit erhalten sie ja auch Jogurt und ab und zu Käse im Gebüsebrei. Wir können also die Verantwortung annehmen und den Schritt wagen. Am Morgen gibt's einen Malzschoppen und am Abend einen Honigschoppen. Die Aenderung wird von den dreien ohne zu Murren hingenommen. Bravo. |
| 10. Oktober 2002 | Die zweite Entwicklungskontrolle im Kinderspital Wildermeth in Biel. Alle drei erhalten sehr gute "Noten". Luca ist trotz
der Frühgeburt nun seiner Zeit sogar schon voraus. Er braucht keine Physiotherapie mehr. Janic und Michel haben die zwei Monate
von der Frühgeburt ebenfalls aufgeholt und sind nun mit der Entwicklung prima in der Zeit. Man beschliesst, dass die beiden nur noch
begleitend Physiotherapie nach Ermessen der Physiotherapeutin brauchen. Zur letzten Entwicklungskontrolle müssen wir nun mit 20 Monaten
antraben. Heute haben wir unseren Burschen zum ersten Mal alle Früchte im Nachmittagsbrei roh gefüttert. Zuerst spitzten die Jungs ein wenig die Lippen, als da rohe Aepfel und Birnen "verabreicht" wurden. Doch danach wurde der Brei ohne zu Reklamieren gegessen. |
| Anfang Oktober 2002 | Janic und Michel kommen nun robbend fast genauso schnell vorwärts, wie Luca krabbelnd. Janic bereitet sich bereits auf seine RS-Zeit vor: Er zieht mit dem linken Arm den restlichen Körper vorwärts. Köstlich anzusehen! Michel erkennen wir an seiner lustigen Aussprache: Er plappert dauernd äh-äh, was im Berndeutschen soviel heisst wie "Nein". Wenn man mit ihm redet oder mit ihm spielt, könnte man deshalb dauernd meinen, er wiederspreche einem. Hoffentlich bleibt das nicht so.... Luca hat vor einigen Tagen entdeckt, dass man mit der Zunge schnalzen kann. Dieses Geräusch ist neu für ihn und macht total Spass. |
| 4. Oktober 2002 | Besuch der Mütterberatung.
Aktuelles Gewicht: Janic 8150 gr / 70 cm Michel 8220 gr / 70 cm Luca 8600 gr / 71 cm Es wird immer schwieriger unsere drei Buben zu wiegen und zu messen. Sie zappeln und drehen sich ununterbrochen. Auch das Wickeln und Anziehen braucht im Moment ziemlich Nerven.... Da unsere Jungs gut wachsen und bisher keine allergischen Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel gezeigt haben, beginnen wir nächstens damit, den Schoppen anstatt mit Wasser, mit Vollmilch zu machen. Ausserdem können wir nun auch Früchtejogurt in den Brei mischen und den Buben auch mal was von unserem "normalen" Zmittag oder Znacht geben. |
| Ende September 2002 | Janic, Michel und Luca können nun alle drei ohne Hilfe aufrecht sitzen. Im Bettchen sitzen sie nun von selber auf und plappern zusammen. Regelmässig sitzen die drei nun bei uns Eltern beim Essen in ihren Tripp-Trapp-Stühlen am Tisch und kauen an einer Brotrinde oder spielen. |
| 16. September 2002 | Der erste Zahn! Wir entdecken bei Luca zwei Zahnspitzen im Mund. In der unteren Zahnreihe wachsen tatsächlich gleich zwei Zähne. Luca sitzt heute zum ersten Mal längere Zeit selber aufrecht. |
| Mitte September 2002 | Luca kann nun problemlos und wie ein Wirbelwind krabbeln. Er steht mittlerweile an jeglichen
Gegenständen auf. Meistens zwar noch auf den Zehenspitzen, aber immer öfter auch richtig auf den Füssen.
Janic und Michel beginnen zu krabbeln. Sie entdecken ihre Knie und wippen vor- und rückwärts. Ein lustiges
Bild 14. September: Wir besuchen zum ersten Mal mit allen dreien den Bébé-Plausch im Hallenbad Worbenbad in Worben. An einigen Samstagen im Herbst/Winter kann man dort unter der Anleitung einer geschulten Hebamme mit den Säuglingen am vier Monaten ins 37 Grad warme Wasser. Janic, Michel und Luca sind sofort begeisterte Plantscher, was wir durch die geliebten "Besuche" der Badewanne bereits vermutet haben. Es macht grossen Spass, wenn auch das "Drum-und-Dran" für uns Erwachsenen ziemlichen Stress bedeutet. Wir werden den Plausch sicher noch mehrmals besuchen. Beim Essen starten wir neue Experimente. Den Gemüsebrei mischen wir ausser mit Kartoffeln nun auch mit Teigwaren, Reis oder Weizen (Ebly). Am Nachmittag beginnen wir, dem Brei Joghurt beizumischen. Beide Aenderungen geben bei unserer Jungmannschaft zu keinerlei Reklamationen Anlass.... hoffentlich bleibt das so! |
| 7. September 2002 | Abgesehen vom Expo-Besuch haben wir Eltern uns bisher keine "Frei-Tage" gegönnt. Wir machen uns deshalb einen kinderfreien Tag und besuchen einen Vortrag zum Bindungs- und Beziehungsverhalten bei Zwillingen und Mehrlingen im Kinderspital in Zürich. Unsere Drillinge werden derweil zuhause von den Grosseltern und dem Urgrosi bestens betreut. Der Vortrag wird durch die schweizerische Zwillings- und Mehrlingsvereinigung angeboten und durch Dr. Remo Largo, einem erfahren Kinderarzt, gehalten. Für einen interessanten Vormittag ist somit gesorgt. Danach gönnen wir uns ein feines Mittagessen im Niederdorf, schlendern durch die Stadt und werden ziemlich bald von Heimweh nach unseren Sprösslingen geplagt, so dass wir den nächsten Zug nach Hause nehmen.... |
| 6. September 2002 | Besuch der Mütterberatung.
Aktuelles Gewicht: Janic 7700 gr / 69,5 cm Michel 8120 gr / 70 cm Luca 8120 gr / 70 cm Luca und Michel sind erstmals gleich schwer und gleich gross. Wer wird wohl das Kopf-an-Kopf-Rennen gewinnen? Janic ist zwar noch der leichteste. Auch er isst und trinkt jedoch sehr gut. Deshalb wird er sicher bald aufholen. |
| Mitte August 2002 | Luca beginnt zu krabbeln. Bereits passierten die ersten "Unfälle". Luca fällt aus dem Elternbett; zum Glück passiert nichts. 24. August: Wieder mal ein "Zahnschub". Unsere Jungs sind heftig am Zahnen. Zum Glück schlafen sie trotz den Zahnschmerzen in der Nacht gut. |
| 9. August 2002 | Besuch der Mütterberatung.
Aktuelles Gewicht: Janic 7500 gr / 69,5 cm Michel 7600 gr / 68 cm Luca 7760 gr / 68,5 cm Die Mütterberatung besucht uns von nun an nur noch jeden Monat. Wir haben bisher die Besuche und die kompetente Beratung durch die Mütterberaterin sehr geschätzt. Wie man sich vorstellen kann, sind bei uns im Laufe der Zeit viele Fragen aufgetaucht, bei welchen uns die Mütterberaterin eine grosse Stütze war und ist. Merci vielmal! Unsere drei Jungs essen zum Glück sehr gut. Dem Gemüsebrei am Mittag mischen wir nebst den verschiedenen Gemüsen auch abwechslungsweise Fleisch, Eier und Schmelzkäse hinzu. Im Nachmittagsbrei sind im Moment nebst Aepfel, Birnen und Bananen auch Nektarinen, Aprikosen und manchmal etwas Zwieback oder Kinderguetzli. |
| 4. August 2002 | Wir feiern Taufe. Bei strömendem Regenwetter werden unsere Jungs in der Kirche Siselen getauft. Damit wir einige Fotos vor der Kirche machen können, hat der Wettergott kurz Einsicht und schickt einige Sonnenstrahlen zur Erde. Jedoch nur, um danach für den Rest des Tages dicke Regentropfen zu senden... Nach dem Mittagessen im Restaurant machen wir es uns mit Grosseltern und Gotten/Göttis zuhause bequem und lassen den Tag ausklingen. Leider fällt auch ein Spaziergang buchstäblich ins Wasser. |
| Juli 2002 | Alle drei Buben können sich prima selber vom Rücken auf den Bauch und zurück drehen. Sie können sich mit den Händen abstützen und den Kopf heben |
| 15. Juli 2002 | Ab heute ändern wir unsere Essenszeiten. Janic, Michel und Luca erhalten um 08.00 Uhr früh den Morgenschoppen, um 11.30 Uhr den Gemüsebrei, um 16.00 Uhr den Früchtebrei und um 20.00 Uhr den Abendschoppen. |
| 13. Juli 2002 | Ab heute gibt es am Nachmittag auch keinen Schoppen mehr. Stattdessen beginnen wir Früchtebrei zu füttern. Den Bananen- und Apfelbrei, gemischt mit etwas Milchgriessbrei- oder anderem Früchtebrei ist bei den Jungs ab sofort sehr beliebt. |
| 12. Juli 2002 | Besuch der Mütterberatung.
Aktuelles Gewicht: Janic 7100 gr / 65 cm Michel 7230 gr / 65 cm Luca 7400 gr / 66,5 cm Alle drei sind nun über 7 kg schwer. Also schon ziemlich schwere Brocken. Da alle den Mittagsbrei gut essen, können wir ab jetzt auch anderes Gemüse, wie Zucchetti, Fenchel und Spinat unter die Kartoffeln mischen. Ausserdem können wir übernächste Woche damit beginnen, etwas Fleisch zu pürieren, ab und zu ein Eigelb unter das Gemüse zu mischen und sogar etwas Käse im Gemüse schmelzen zu lassen. |
| 3. Juli 2002 | Besuch beim Kinderarzt. Unsere Jungs erhalten die dritte Impfung. Ausserdem werden sie auch bei dieser Gelegenheit vom Kinderarzt untersucht. Er findet, es sei alles in bester Ordnung. |
| 19. Juni 2002 | Eine Physiotherapeutin besucht uns zum ersten Mal zuhause. Wir sind sehr froh, dass wir die von der Entwicklungskontrolle empfohlene
Physiotherapie zu Hause machen können und nicht nach Biel fahren müssen. Unsere Jungs turnen freudig mit und schlafen danach total erschöpft
ein. Die Physiotherapeutin kommt nun jede Woche, solange wie die Therapie noch nötig ist. Bereits seit einiger Zeit drehen sich die Buben wie wild vom Rücken auf den Bauch und wieder zurück. Auch wollen sie vermehrt aufrecht sitzen und ihr Köpfchen strecken. |
| 16. Juni 2002 | Heute gibt es zum ersten Mal Brei zu Mittag. Kartoffeln- und Karottenbrei. Die drei essen den Brei von Anfang an gerne. Janic und Michel saugen zwar den Brei eher ab dem Löffel. Trotzdem essen sie eine grosse Portion. Luca liebt den Brei besonders. Er sperrt seinen Mund auf, wie ein junges Vögelchen. Essenszeiten sind nun um 07.00 Uhr Morgenschoppen, um 10.30 Uhr Mittagsbrei, um 15.00 Uhr Zvierischoppen und um 19.00 Uhr Abendschoppen. |
| 14. Juni 2002 | Besuch der Mütterberatung.
Aktuelles Gewicht: Janic 6670 gr / 63,5 cm Michel 6820 gr / 64 cm Luca 6820 gr / 64,5 cm |
| 10. Juni 2002 | Luca hat den letzten Termin beim Chiropraktiker. Seine Kopfhaltung ist nun sehr gut. |
| 31. Mai 2002 | Die letzte Frühgeborenen-Routineuntersuchung steht an. Wir müssen ins Kinderspital Wildermeth zur Entwicklungskontrolle. Der Arzt macht mit Janic, Michel und Luca verschiedene Uebungen und Untersuchungen. Grob erzählt, unterscheidet er dabei zwischen der sozialen Entwicklung (Wahrnehmen, Plaudern, Greifen usw.) und der motorischen Entwicklung (Haltung, Kraft usw.) Dabei entdeckt er, dass Luca in der rechten Körperhälfte weniger motorische Fähigkeiten hat, als in der linken. Dies kann vermutlich mit der falschen Kopfhaltung, welche wir ja schon beim Chiropraktiker behandeln lassen, zusammenhängen. Janic streckt häufig seine Beinchen und blockiert so auch die Hüften, was ihn daran hindert, sich richtig auf den Bauch zu drehen. Der Arzt rät uns, diese kleinen motorischen "Leiden" in der Pysiotherapie behandeln zu lassen, damit Luca und Janic keine Probleme mit Sitzen und später beim Gehen haben werden. Michel's motorische Entwicklung ist tip-top. Die soziale Entwicklung ist bei allen dreien einwandfrei. Der Arzt "attestiert" gesunde, aufmerksame und gut entwickelte Babys. |
| 30. Mai 2002 | Ein Freudentag!! Mama passt wieder in ihre Vor-Schwangerschafts-Jeans. Während Papa mit seiner Hosengrösse nie Probleme hatte, dauerte es nun einige Zeit, bis der Drillings-Bauch wieder normale Dimensionen angenommen hatte... Trotz der Freude plagen mich zur Zeit so starke Rücken- und Nackenschmerzen, dass der Besuch in der Massage nötig wird. Leider eine typische Mütter-"Krankheit". |
| 24. Mai 2002 | Besuch der Mütterberatung.
Aktuelles Gewicht: Janic 6080 gr / 60,5 cm Michel 6200 gr / 61,5 cm Luca 6420 gr / 61 cm Da mich (Mama) dieses Jahr ein ziemlicher Heuschnupfen plagte, beschlossen wir zusammen mit der Mütterberaterin, den Buben noch bis halbjährig die hypoallergene Milch zu füttern und mit dem Brei noch bis dann zu warten. Danach gehts aber los mit Aepfel, Birnen, Bananen und Gemüse. Wir haben bereits begonnen, dem Schoppen am Mittag etwas Gemüsepulver beizumischen, damit unsere Jungs auf den Geschmack kommen.... Nun ist es passiert: Lange haben wir es hinausgeschoben, aber nun lässt sich die Tatsache, dass wir dringend den Kinder-Kleiderschrank ausmisten müssen, nicht mehr abwenden. Vermutlich für Nicht-Drillings-Eltern nicht nachvollziehbar; aber dieses Vorhaben braucht in Anbetracht der enormen Kleidermenge Organisation, Zeit und Nerven. Nach dem Motto: Das passt noch, das passt nicht mehr...... wird jedes Kleidungsstück beurteilt und neu sortiert. Da Janic, Michel und Luca aber unaufhörlich wachsen, werden wir dieser Lage wohl noch ein paar Mal ausgesetzt sein. Auch auf diesem Weg möchten wir uns bei allen bedanken, welche uns Kinderkleider ausgeliehen und geschenkt haben. |
| 14. Mai 2002 | Besuch beim Kinderarzt. Unsere Jungs erhalten die zweite Impfung. Ausserdem werden sie auch bei dieser Gelegenheit vom Kinderarzt untersucht. Er findet, es sei alles in bester Ordnung. Die zweite Impfung ertragen unsere Buben (entgegen der ersten) diesmal mit Fassung. Tapfer, tapfer. |
| 10. Mai 2002 | Besuch der Mütterberatung.
Aktuelles Gewicht: Janic 5810 gr / 59 cm Michel 6000 gr / 60 cm Luca 6110 gr / 61 cm Aktuelle Trinkmenge: 4 Mahlzeiten à 180 - 210 ml. Abends erhalten unsere Jungs nun einen etwas sämigeren Schoppen. Damit schlafen sie problemlos bis um ca. 7.00 Uhr in der Früh durch. Nach dem Morgenschoppen schlafen die drei am Vormittag nochmals 1 bis 2 Stunden. Ebenfalls brauchen sie einen Mittagsschlaf und ein Nickerchen am späteren Nachmittag. Mit dieser "Aufteilung" sind sie zufrieden und pflegeleicht. Man sagt, ich weiss allerdings nicht, ob dies bewiesen ist, dass Frühgeborene in der Regel in den ersten Monaten noch sehr viel schlafen. Vielleicht zum aufholen... Bei unseren Jungs stimmt diese These voll und ganz. Für uns Eltern ist dies natürlich schon fast erholsam. Auf jeden Fall können wir mit genügend Erholung unsere Buben so richtig geniessen. Allerdings befürchten wir, das Blatt könnte sich bald wenden. "Wir" beginnen nämlich zu zahnen. Schubweise schmerzen unseren Buben die Zahnwurzeln. Zähne sind aber noch keine in Sicht. |
| 1. Mai 2002 | Ich (Mama) beginne mit einem Rückbildungskurs. Leider bezieht sich das Rückbilden nicht direkt auf den Bauch....; sondern auf den Beckenboden, welcher bei einer Schwangerschaft und Geburt ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wird. Bei einem Kaiserschnitt leidet zwar dieser Beckenboden nicht so sehr, wie bei einer natürlichen Geburt. Aufgrund meiner Drillings-Schwangerschaft, drückte aber trotzdem lange Zeit ein grosses Gewicht darauf. Im Kurs lernen wir auch, den Beckenboden, Rücken usw. zu schonen. Da ich bereits Probleme mit meinem Rücken habe, profitiere ich sehr von der Erfahrung und den Tipps der kursgebenden Hebamme. |
| 26. April 2002 | Zweiter Besuch mit Luca beim Chiropraktiker. Luca strahlt den Arzt während der ganzen Behandlung (diese dauert nur gerade
2 Minuten) frech an. Dieser meint, er habe selten so freundliche Patienten... Unsere Jungs schlafen nun schon die ganze Woche bis um halb sechs durch. Nach dem Schoppen schlafen alle drei wieder ein. Michel und Luca können dann regelmässig nochmals bis 9.00 oder 9.30 Uhr schlafen. Janic hingegen ist unser "Frühaufsteher". Meistens bereits um 8.00 Uhr kräht er bis wir ihn aus dem Bettchen nehmen und in den Babysitter legen. Danach schläft er dort wieder ein... Besuch der Mütterberatung am Nachmittag. Aktuelles Gewicht: Janic 5360 gr / 57,5 cm Michel 5500 gr / 58,5 cm Luca 5750 gr / 59 cm Alle drei haben wieder zugenommen. Allerdings nicht mehr so viel wie bisher. Dies ist aber normal. Schliesslich können unsere Buben ja nicht dauernd alle zwei Wochen ein halbes Kilo oder mehr zunehmen. Schon jetzt brauchen wir Eltern absolut kein Hanteltraining zu machen. Das Herumtragen unserer Schützlinge sorgt für straffe Arme... |
| 23. April 2002 | In der letzten Nacht schliefen unsere Jungs plötzlich länger. Sie erwachen nun erst um ca. halb sechs und erhalten
dann ihren Schoppen. Luca entdeckt, dass man prima die ganze Faust zum Mund führen und daran lutschen kann. Da er ja sonst keinen Nuggi will, hat er nun Ersatz gefunden. Auch Michel und Janic entdecken ihre Hände. Sie strecken abwechselnd die Fingerchen aus und zappeln mit den Armen. Bei Luca ist bereits jetzt eine grosse Verbesserung eingetreten. Er hat seit letzten Freitag schon zweimal "freiwillig" die ganze Nacht sein Köpfchen auf die "richtige" Seite gelegt. Ausserdem dreht er es bereits tip-top hin und her. Die Behandlung beim Chiropraktiker hat also bereits Früchte getragen. |
| 19. April 2002 | Besuch mit Luca beim Chiropraktiker. Er bestätigt unseren Verdacht, dass die Blockade mit grosser Wahrscheinlichkeit bei der Geburt entstanden ist. Nach drei oder vier Behandlungen sollte sich die Sache verbessern. |
| Woche 16, ab 15. April 2002 | Wir glauben, dass Janic, Michel und Luca nun schon richtig sehen und uns erkennen können. Die drei sind richtige Sonnenscheine. Wenn wir mit ihnen plaudern, grinsen sie uns jedesmal freudestrahlend an. Es ist eine richtige Freude. Ausserdem wandert ihr Blick uns immer hinterher, wenn wir durch die Wohnung gehen. So als wollten sie uns kontrollieren, damit wir ja nicht weggehen. |
| 16. April 2002 | Auch Janic und Michel müssen die Untersuchung beim Augenarzt über sich ergehen lassen. Der Arzt stellt auch bei ihnen keine Probleme mit der Hornhaut fest. Ebenfalls liegt keine grobe Weit- oder Kurzsichtigkeit, welche man jetzt schon feststellen könnte, vor. |
| ab 13. April 2002 | Während der ganzen Woche hatten wir das Gefühl, dass unsere Buben etwas "übersättigt" sind. Sie liessen fast immer einen
grossen Teil des Schoppens übrig. Die Mütterberatung sagte uns, dass dies das sichere Zeichen sei, dass man von 5 auf 4 Mahlzeiten
pro Tag umstellen könne. Da ja alle drei sehr gut zunehmen, beschliessen wir, die Umstellung einfach ohne grosse Überlegungen, quasi
über Nacht, zu machen. Es klappt gut. Wir "servieren" nun 4 Mahlzeiten um 10.00, 15.00, 20.00 und 05.00 Uhr. Bei einem kleinen Hunger
zwischendurch trinken die Buben etwas Wasser oder Tee. Aktuelle Trinkmenge: 4 Mahlzeiten à 150 - 200 ml. |
| 12. April 2002 | Besuch der Mütterberatung.
Aktuelles Gewicht: Janic 5030 gr / 56 cm Michel 5210 gr / 57 cm Luca 5500 gr / 58 cm Bravo Jungs. Alle haben die 5 kg-Grenze überschritten. Das Problem mit Luca's Köpfchen hat sich noch nicht gelöst. Zwar kann er es prima auf die andere Seite drehen, doch meistens spickt es nach einiger Zeit doch wieder auf die falsche Seite. Wir haben das Gefühl, dass eventull durch einen verschobenen Wirbel bei der Geburt eine Blockade entstanden sein könnte. Um vielleicht später eine lange Physiotherapie zu vermeiden, beschliessen wir, jetzt etwas zu unternehmen. Wir vereinbaren einen Termin bei einem bekannten und für solche "Fälle" spezialisierten Chiropraktiker in Bern. |
| 10. April 2002 | Bei Michel wurde bei einer Ultraschalluntersuchung nach der Geburt ein kleines Gerinsel festgestellt. Dies "passiert" bei Frühgeborenen häufig und verwächst sich meistens. Trotzdem fahren wir heute mit ihm in das Regionalspital nach Biel um einen Kontrollultraschall zu machen. Nach der kurzen Untersuchung können wir beruhigt nach Hause fahren. Es hat sich wie vermutet verwachsen; der Arzt findet nichts mehr. |
| 9. April 2002 | Luca besucht den Augenarzt. Michel und Janic kommen nächste Woche an die Reihe. Früher hat man einmal festgestellt, dass frühgeborene Kinder, welche im Brutkasten Sauerstoff erhielten, vermehrt Probleme mit der Hornhaut hatten. Seither untersucht man die Frühchen nach einigen Monaten routinemässig beim Augenarzt. Zwar erhielten unsere drei ja nur für ein paar Stunden unterstützend Sauerstoff; um sicher zu sein, wollen wir die Untersuchung trotzdem machen lassen. Luca ist mit der Untersuchung zwar gar nicht zufrieden und schreit durch die ganze Praxis. Der Arzt stellt jedoch mit einer Engelsgeduld fest, dass alles mit der Hornhaut in Ordnung ist. Ebenfalls liegt keine grobe Kurz- oder Weitsichtigkeit vor. |
| Woche 14, 1. - 7. April 2002 | Unsere drei Jungs haben das "plaudern" und "zappeln" entdeckt. Manchmal haben wir das Gefühl, sie möchten schon mit uns reden... Es quitscht und prabbelt wild durcheinander. Bereits turnen alle drei tempramentvoll mit den Ärmchen und Beinchen. Nun haben wir das Gefühl, wieder einen grossen Entwicklungsschritt erreicht zu haben. |
| 28. März 2002 | Besuch der Mütterberatung.
Aktuelles Gewicht: Janic 4570 gr / 53,5 cm Michel 4730 gr / 55 cm Luca 5100 gr / 56 cm Aktuelle Trinkmenge: 5 Mahlzeiten à 150 ml. Luca erreicht als erster die 5 kg-Grenze. Es nehmen aber alle drei sehr gut zu. Die Kopfhaltung von Janic und Michel hat sich gebessert. Beide drehen ihr Köpfchen schon sehr gut von einer auf die andere Seite. Luca müssen wir weiterhin beobachten. Sein Köpfchen "spickt" vermehrt auf die "falsche" Seite. |
| 15. März 2002 | Besuch der Mütterberatung.
Aktuelles Gewicht: Janic 4080 gr / 53 cm Michel 4180 gr / 53 cm Luca 4690 gr / 54 cm Aktuelle Trinkmenge: 5 Mahlzeiten à 120 - 150 ml. Alle drei bevorzugen im Liegen eine bestimmte Kopfhaltung. Dies könnte im schlimmsten Fall zu einem Schiefhals führen. Wir müssen nun etwas darauf achten und wenn nötig die Köpfchen auf die andere Seite drehen. |
| 8. März 2002 | 08.15 Uhr Besuch beim Kinderarzt zum Impfen Die picksende Nadel verursacht allgemeines Geschrei. Nachdem alle drei getröstet sind, soll zur Kontrolle noch das Blut untersucht werden. Also nochmals dreimal picksen und nochmals dreimal Geschrei. Alle sind aber sehr tapfer und bald wieder zufrieden. Aktuelles Gewicht: Janic 3850 gr / 51 cm Michel 3990 gr / 50,5 cm Luca 4380 gr / 52,5 cm Aktuelle Trinkmenge: 100 - 150 ml. Obschon Luca nicht viel mehr trinkt, nimmt er am meisten zu. Bereits hat er ziemlich Babyspeck angesetzt. |
| Woche 9 vom 25.2. bis 3.3.2002 | Ganz ohne unsere "Hilfe" stellen die drei Jungs um von 6 auf 5 Mahlzeiten. Sie schlafen in der Nacht einfach länger und trinken die restlichen 5 Mahlzeiten etwas mehr. Für uns ist die neue Schlafgewohnheit eine Erleichterung, da nun in der Nacht nur noch einmal geschöppelet werden muss. Zudem haben wir von Anfang an nur wenn es gar nicht anders ging, die Buben wieder aus dem Bettchen genommen, wenn sie geschreit haben. In der Zwischenzeit können wir alle drei ins Bett legen und sie schlafen ohne Geschrei ein (fast ohne Ausnahme...). Alle drei waren nachts ebenfalls von Anfang an sehr pflegeleicht. Wenn sie getrunken haben und gewickelt worden sind, kann man sie ins Bettchen legen und sie schlafen ohne weiteres wieder ein. Auch das ist sehr praktisch. Wir hoffen, es bleibt noch lange so.... Auch die "Nuggi-Frage" haben wir von Anfang an geklärt. Während des Tages nehmen Michel und Janic viel und gerne den Nuggi. Luca hat sich aber von Anfang an nicht für das Nuggelen begeistern können. Schliesslich kommt aus diesem Ding ja auch keine Milch.... Am Abend zum Einschlafen geben wir jedoch keine Nuggi. Dies aus dem einfachen Grund, dass wir nicht alle 5 Minuten einem der dreien wieder einen Nuggi in den Mund schieben wollten. Auch an diese "Regel" haben sich die drei schnell gewöhnt. |
| 28. Februar 2002 | Besuch der Mütterberatung. Aktuelles Gewicht: Janic 3470 gr Michel 3530 gr Luca 3900 gr |
| 26. Februar 2002 | 15.15 Uhr Termin beim Ohren-Nasenarzt in Biel. Bei dieser Routineuntersuchung wird festgestellt, dass mit den Ohren unserer drei Jungs alles i.o. ist und sie gut hören. Ein Arztbesuch mit allen drei Buben bedeutet zwar ziemlichen Stress. Janic, Michel und Luca ist das aber egal. Sie schlafen im Auto immer ein. |
| 22. Februar 2002 | Nun, einige Wochen nach der Geburt muss ich (Mama) zur Schlusskontrolle. Ich soll noch aufpassen beim Heben von schweren Gegenständen, sonst ist aber alles in Ordnung. Ich darf nun auch wieder Sport treiben (wenn die Zeit reicht....). |
| 15. Februar 2002 | Zweiter Besuch von der Mütterberatung. Den Buben werden zum ersten Mal die Fingernägel geschnitten. So klein und schon
Manicure. Aktuelles Gewicht: Janic 3090 gr Michel 3020 gr Luca 3310 gr Aktuelle Milchmenge: 80 - 110 ml je Mahlzeit (6 Mahlzeiten/Tag) Unsere Jungs wachsen prächtig. Je nach Tageszeit und "Stimmung" trinken sie etwas mehr oder weniger. Wir geben ihnen immer noch 6 Schoppen je Tag, da die Kraft eine grössere Menge zu trinken noch nicht ganz da ist. Allerdings dauert es vermutlich nicht mehr lange und wir können auf 5 Mahlzeiten umstellen. Luca ist momentan der Kräftigste. Allerdings haben alle drei schon lustige "Pfusibäckli" und ziemlich Babyspeck angesetzt. Alle drei schlafen immer noch sehr viel. Allerdings wollen sie nun nicht mehr den ganzen Tag im Bettchen liegen. Vormittags und nachmittags liegen sie sehr gerne im "Babysitter" und schlafen oder schauen, was um sie herum passiert. |
| 7. Februar 2002 | 08.00 Uhr erster Termin unserer Jungs beim Kinderarzt. Sie werden untersucht und der Arzt macht ein Hüft-Ultraschall. Aktuelles Gewicht: Janic 2770 gr Michel 2790 gr Luca 3010 gr |
| 2./3./4. Februar 2002 | Die ersten Spaziergänge bei frühlingshaftem Wetter machen richtig Freude. Die Jungs verspeisen danach gierig ihren Schoppen und schlafen herrlich entspannt. |
| 1. Februar 2002 | Heute werden wir zum ersten Mal von der Mütterberatung besucht. Mit den Drillingen ist alles in Ordnung und wir erhalten
viele wertvolle Tipps. Aktuelles Gewicht: Janic 2480 gr Michel 2540 gr Luca 2670 gr Da wir die letzten paar Mahlzeiten mit den 70 ml Milch den Hunger nicht mehr ganz stillen konnten und nachschöppele mussten, dürfen wir nun die Milchmenge je nach Bedarf auf 80-90 ml erhöhen. |
| 30./31. Januar 2002 | Die ersten Tage zuhause genossen wir richtig, da wir nun nicht mehr jeden Tag ins Spital fahren mussten. Wir gewöhnten die Buben an einen leicht geänderten Trink-Rythmus, damit wir die Nacht hindurch nur einmal aufstehen mussten. Sie trinken nun um 7.30/11.30/15.30/ 19.30/23.30 und 03.30 Uhr. Wir haben uns so aufgeteilt, dass die Mama in der Nacht aufsteht und der Papa dafür die 07.30 Mahlzeit übernimmt. So bekommen beide Elternteile genügend Schlaf. Bei den Mahlzeiten am Tag greifen uns jeweils die Grosseltern, das Sisele-Urgrosi oder der allfällige Besuch unter die Arme. Bei sovielen hilfreichen Händen kommt auch das Kuscheln nicht zu kurz. Für den Moment hat sich alles sehr gut eingependelt. |
| 29. Januar 2002 | DER GROSSE TAG. Die Nacht verlief wieder gut. Ich konnte gut schlafen und fuhr am Morgen nach Hause um alles
für den "Transport" bereit zu machen. Rolf (Papa) montierte alle drei Maxicosi im Auto, damit wir die Buben sicher nach
Hause fahren konnten. Ich packte warme Decken, die "Sonntagskleidchen" und alles weitere ein. Um 13.00 Uhr hatten wir
mit der Kinderärztin zum Abschlussgespräch abgemacht. Danach gabs noch den letzten Schoppen im Spital. Mit Tränen in
den Augen (Mama....) verabschiedeten wir uns schliesslich von den netten Schwestern und trugen Janic, Michel und Luca
stolz aus dem Spital. Die Heimfahrt verlief ohne Zwischenfall. Zuhause legten wir die drei in ihr Bett, wo sie zu unserer
aller Ueberraschung sofort einschliefen. Kurz gesagt, der Wechsel vom Spital nach Hause verlief problemlos. Wir haben den
drei gar nichts angemerkt. Nochmals GANZ HERZLICHEN DANK allen Schwestern und Aerzten im Kinderspital Wildermeth. Wir hatten immer das Gefühl, dass unsere Buben (und wir Eltern) sehr liebevoll und kompetent betreut wurden!! Ein grosses Kompliment: Wir hatten immer das Gefühl in guten Händen zu sein. Der Spitalaufenthalt wurde uns dadurch sehr vereinfacht. Austrittsgewicht: Janic 2390 gr Michel 2420 gr Luca 2560 gr |
| 28. Januar 2002 | Die Nacht verlief eigentlich gut, auch wenn ich im Spital nicht so gut schlafen konnte. Luca hatte am Abend noch einige Bauchkrämpfe, welche aber nach dem Auflegen eines Wärmebeutels verschwanden. Ich versorgte die Drillinge die ganze Nacht selber. Der Reihe nach "Schöppele" und wickeln geht eigentlich recht gut, sofern nicht alle drei auf einmal Hunger haben und schreien. Auf jeden Fall war ich am Morgen zwar müde aber stolz. |
| 27. Januar 2002 | Gestern haben wir erfahren, dass wir Janic, Michel und Luca am nächsten Dienstag mit nach Hause nehmen dürfen. Da inzwischen alle ihren Schoppen problemlos trinken und auch sonst alles tip-top ist, steht dem Familienglück zuhause nicht mehr im Wege. Ich (Mama) werde die nächsten zwei Nächte bis am Dienstag im Spital verbringen, sozusagen zum "Proben des Ernstfalls...". |
| 26. Januar 2002 | Aktuelles Gewicht: Janic 2330 gr Michel 2380 gr Luca 2450 gr Aktuelle Milchmenge: 70 ml je Mahlzeit (6 Mahlzeiten/Tag) |
| 25. Januar 2002 | Der erste Spaziergang mit den Buben! Wegen des sonnigen Wetters entschliessen wir uns, mit den Buben zum ersten Mal an der frischen Luft spazieren zu gehen. Gut "verpackt" spazieren wir rund ums Spital. Alle drei verschlafen den ersten Ausgang.... Sie erwachen erst wieder im Spital. |
| 24. Januar 2002 | Auch Michel und Janic werden von der Milchsonde "erlöst". Wir hoffen nun, dass alle weiterhin so gut trinken. |
| 23. Januar 2002 | Luca hat wieder sich wieder mal selber die Milchsonde herausgezogen. Man beschloss daraufhin, keine neue mehr zu stecken. Er trank ja bisher bestens ab dem Schoppen, so dass wir nun probieren, die Sonde ganz wegzulassen. |
| 18. Januar 2002 | Aktuelles Gewicht: Janic 2190 gr Michel 2230 gr Luca 2250 gr Aktuelle Milchmenge: 70 ml je Mahlzeit (6 Mahlzeiten/Tag) Unsere Buben nehmen prima zu. Die Milchmenge pro Mahlzeit konnte auf 70 ml gesteigert werden. Wenn sie nicht vom Baden oder Massieren zu müde sind, trinken sie meistens ihren Schoppen leer. |
| 17. Januar 2002 | Aktuelles Gewicht/Länge: Janic 2120 gr/45 cm Michel 2180 gr/46 cm Luca 2190 gr/45 cm |
| 15. Januar 2002 | Aktuelles Gewicht: Janic 2100 gr Michel 2140 gr Luca 2120 gr |
| 13. Januar 2002 | Aktuelles Gewicht: Janic 2040 gr Michel 2095 gr Luca 2060 gr Aktuelle Milchmenge: 65 ml je Mahlzeit (6 Mahlzeiten/Tag) Die Drillinge nehmen sehr gut zu. In den letzten Tagen konnten wir auch beobachten, dass sie immer länger wach und "zwirblig" sind. Auch mit dem Trinken ab Brust und Schoppen machen sie Fortschritte. Den Schoppen trinken alle meistens fast leer. Trotzdem braucht das Trinken noch viel Kraft. Alle drei schlafen dabei regelmässig ein. |
| 11. Januar 2002 | Unsere drei Buben werden jetzt regelmässig massiert. Die Physiotherapeutin des Kinderspitals zeigt uns, wie wir Janic, Michel und Luca massieren können, um ihnen ein besseres Körpergefühl und Wärme zu vermitteln. Bei Frühgeborenen wendet man noch nicht die "normale" Babymassage an. Statt richtig zu massieren, gibt man mit den Händen sanften Druck auf die noch sehr feinen und zerbrechlichen Glieder. Unsere drei Buben geniessen es sichtlich und schlafen manchmal sogar dabei ein. |
| 10. Januar 2002 | Man kann wohl jetzt schon sagen, dass alle drei gerne baden. Sobald wir sie ins warme Wasser eintauchen, entspannen sie sich, werden richtig wach und strampeln. Bisher wurde beim Baden noch keine Träne vergossen. |
| 8. Januar 2002 | Aktuelles Gewicht: Janic 1925 gr Michel 2025 gr Luca 1970 gr |
| 7. Januar 2002 | Aktuelles Gewicht: Janic 1905 gr Michel 1950 gr Luca 1930 gr |
| 5. Januar 2002 | Auch Janic entschloss sich heute dazu, das mit dem Schoppen einmal auszuprobieren. Er trank auf Anhieb die Hälfte der Mahlzeit. Bravo Janic! Da alle drei Buben gut zunehmen, wird die Menge einer Milchmahlzeit vorläufig auf 40 ml belassen. So werden die Bébé's nicht überfuttert und können langsam an Gewicht zulegen. |
| 4. Januar 2002 | Luca trank heute eine ganze Mahlzeit aus dem Schoppen. Zum ersten Mal trank auch Michel ab dem Schoppen. Unter lautem Geschmatz trank er
20 ml bevor er erschöpft einschlief und sich den Rest bequem mit der Sonde "füttern" liess. Janic lässt sich mit dem selber Trinken am meisten
Zeit. Heute haben wir ihn vor dem Stillen gewogen. Er trank danach etwa 10 ml direkt ab der Brust. In den nächsten Tagen werden wir auch an ihm
den Schoppen "ausprobieren". Aktuelles Gewicht: Janic 1800 gr Michel 1850 gr Luca 1820 gr |
| 2. Januar 2002 | Schon wieder eine Première. Luca trank heute morgen selbständig fast eine ganze Mahlzeit aus dem Schoppen. Wenn er fleissig weiterübt, braucht er sicher schon bald keine Magensonde mehr. Auch Janic und Michel machen die ersten Fortschritte beim Trinken direkt ab der Brust. Allerdings braucht dieses selber Trinken ziemlich viel Kraft. Zwischendurch nicken alle drei immer wieder ein. |
| Silvester/Neujahr | Wenn wir im Spital zu Besuch sind, dürfen wir die Schwestern bei der Babypflege unterstützen und die Buben selber wickeln und füttern. So lernen wir langsam aber sicher den Umgang mit unseren Bébé's. Als Première trank Luca am 1. Januar 2002 als erster selbständig 15 ml Milch direkt ab der Brust. Na dann Prost! |
| Samstag, 29. Dezember 2001 | Man hatte uns noch einen Tag zuvor darauf vorbereitet, dass es möglich wäre, dass die Buben noch in ein anderes Spital verlegt werden müssten. Das Frauenspital erlebte bereits über die Weihnachtsfeiertage einen Baby-Boom und es wurden immer mehr Frauen zur Geburt angemeldet. Bereits am Samstag nachmittag war es dann soweit. Janic, Michel und Luca wurden in das Kinderspital Wildermeth nach Biel verlegt. Sie erlebten den Transport mit der Ambulanz problemlos und wurden von uns in Biel schon sehnsüchtig erwartet. Nun haben wir uns in Biel bereits gut "eingelebt". Die Buben durften den Brutkasten noch am gleichen Tag verlassen und liegen seither alle drei zusammen in einem Bett. Wir hoffen nun, dass sie so gut weiterwachsen und zunehmen, damit wir sie in einigen Wochen nach Hause holen dürfen. |
| Die erste Woche | Die Zeit im Spital verging sehr schnell. Ich lernte fleissig Milch abzupumpen, damit die drei auch von der besonders gesunden Muttermilch profitieren konnten und auch weiterhin können. Mit jedem Tag hatte ich etwas weniger Schmerzen nach dem Kaiserschnitt. Rolf und ich konnten die Buben so oft wir wollten in der Neonatologie, welche zum Glück im gleichen Gebäude lag, besuchen. So konnten wir uns jederzeit vom Fortschritt unserer Kinder überzeugen. Nachträglich nochmals "GANZ HERZLICHEN DANK" den sehr netten, hilfsbereiten und kompetenten Leuten auf der Wochenbettstation und der Neonatologie. Dank der guten Pflege konnte ich das Spital genau eine Woche nach der Geburt, am 28. Dezember wieder verlassen. Leider ohne die Buben..... |
| Nach der Geburt | Den drei Buben geht es prächtig. Rolf durfte sie nach der Geburt in die Neonatologie begleiten, wo sie in den Brutkasten gelegt wurden. Da alle drei bereits ein sehr gutes Geburtsgewicht hatten, müssen sie nur etwa 1-2 Wochen im Brutkasten bleiben. Bereits am Geburtstag am Abend brauchten sie keinen extra Sauerstoff mehr. Ich verbringe nun Weihnachten im Spital und kann die Buben jeden Tag besuchen. |
| Die Geburt | Na ja, soweit kam es nicht. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag (21.12) platzte um 1:10 Uhr
die Fruchtblase. Wir fuhren etwas erschrocken und schlaftrunken ins Spital. Dort erhielt ich wehenhemmende Medikamente,
mit denen ich bis am Morgen ausharren sollte. Beim Morgenrapport um 7:30 Uhr wollten die Aerzte dann den
Kaiserschnitt planen. Ich machte Ihnen aber einen totalen Strich durch die Rechnung. Die Medikamente nützten
nämlich überhaupt nichts. Meine Wehen wurden immer stärker und steigerten sich zwischen 6:00 Uhr und 7:00 Uhr
ins (für mich) unerträgliche. Nachdem ich wohl die halbe Abteilung zusammengeschriehen hatte, entschied man,
das nette Personal von mir zu erlösen und sofort zur Tat zu schreiten. So schnell wie es ging, wurden alle für eine
Drillings-Kaiserschnitt benötigten Leute (Aerzte, Hebammen, Schwestern usw. - Total etwa 15 Personen)
zusammengetrommelt und in den OP zitiert. Nachdem ich die Aenestesie erhalten hatte, konnte ich die Geburt
richtig geniessen. Die Schmerzen waren weg und ich erlebte nun alles hautnah. Auch Rolf erlaubte sich ab und zu
einen Blick auf das Blutbad hinter dem Tuch. Schlecht wurde ihm zum Glück nicht... Dank einer gehörigen Portion Schmerzmittel erlebte ich den Rest des Tages wie auf einem rosa Wölkchen. |
| Letzte Tage vor der Geburt | Einige Tage bevor unsere Drillinge entschieden, das Licht der Welt zu erblicken, spührte ich bereits, das nun langsam der Platz im Bauch zu Ende ging. Der pralle Bauch war zum Zereissen gespannt und die Kinder konnten sich kaum mehr bewegen. Die Bewegungen wurden mühsam und der schwere Bauch machte mir zu schaffen. Ich nahm bereits an, dass evtl. die Geburt noch vor Weihnachten sein könnte. In der letzten Ultraschall-Untersuchung am Donnerstag nachmittag (20.12) bestätigte sich meine Vermutung. Ich sollte am Freitag (21.12) um 14:00 Uhr ins Spital eintreten, damit in aller Ruhe der Kaiserschnitt geplant werden konnte... Der Arzt meinte, dass es den Buben jetzt besser ausserhalb des Bauches gehen würde, da der Platz tätsächlich knapp wurde. |
| Schwangerschaft | Für eine Mehrlingsschwangerschaft verlief eigentlich alles sehr gut. Klar, waren da auch die üblichen "Gebrechen" zu spüren. Jede 2. Woche konnten wir uns aber im Ultraschall davon überzeugen, dass die Babys bestens gedeihen und wachsen. |